Der Hauptsitz von Gamesa in Spanien. Von hier aus werden nach der Übernahme durch Siemens die Geschäfte mit Windkraft an Land auch des deutschen Konzerns geleitet. / Foto: Gamesa

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Gamesa meldet Rekordwachstum und erhöht Prognose

Der Windkraftkonzern Gamesa ist weiter auf Wachstumskurs. Das Unternehmen aus dem Baskenland hat im ersten Halbjahr neue Rekordwerte beim Umsatz und den Aufträgen erreicht.

Gamesa hat in den ersten sechs Monaten 2016 den Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 33 Prozent auf 2,192 Milliarden Euro gesteigert. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) sprang um 70 Prozent auf 230 Millionen Euro, der Nettogewinn um 42 Prozent auf 138 Millionen Euro. Die EBIT-Marge kletterte von 8,2 auf 10,5 Prozent.

Der Windkraftkonzern aus dem Baskenland erhielt von Januar bis Juni neue Aufträge mit einem Gesamtvolumen von 2.211 Megawatt (MW).  Das ist ein Plus von 21 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2015. Der Auftragsbestand erhöhte sich auf 3.228 MW.

Das Service-Geschäft von Gamesa trug mit 228 Millionen Euro zum Halbjahresumsatz bei. Hier betrug die EBIT-Marge zur Jahresmitte 13,7 Prozent.

Aufgrund der guten Geschäftsentwicklung erhöhte die Gamesa-Führung die Jahresprognose. Sie peilt nun einen Gesamtabsatz von 4.000 MW an, nach 3.180 MW in 2015 und einer bisherigen Prognose von 3.800 MW.  Das Jahres-EBIT soll mindestens 430 Millionen Euro erreichen und die EBIT-Marge auf 9,5 Prozent steigen. Bisher hatte Gamesa hier 9,0 Prozent anvisiert, nach 8,4 Prozent in 2015.

Gamesa wird demnächst mit der Windsparte der deutschen Siemens AG verschmolzen, aber weiter unter eigenem Namen firmieren. Mehr darüber lesen Sie  hier.

Gamesa Corp. Tecnologica SA: ISIN ES0143416115 / WKN A0B5Z8
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