Die Herstellung von Solarmodulen zählt zum Kerngeschäft von LDK Solar aus Xinyu in China. / Foto: Fotolia (Fancellu)

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Großinvestor springt teilinsolventer LDK Solar zur Seite

Eine millionenschwere Finanzspritze könnte dem chinesischen Solarkonzern helfen, das Insolvenzverfahren gegen seine Auslandsgesellschaft auf den Cayman-Inseln zu beenden. Die Insolvenzverwaltung der LDK-Gesellschaft auf den Cayman-Inseln gab per Pflichtmitteilung bekannt, der Konzern habe sich insgesamt 29 Millionen US-Dollar frisches Kapital sichern können.
24 Millionen Dollar davon werde der in Hong Kong ansässige Siliziumhersteller Heng Rui Xin Energy Co. investieren. Die übrigen fünf Millionen sollen von anderen Unternehmensteilen der LDK-Gruppe stammen. Das Geld werde eingesetzt um die Sanierung der insolventen Gesellschaft auf den Cayman-Inseln zu befördern. Die Insolvenzverwaltung strebt demnach an die Restrukturierung bis September 2014 abzuschließen und hofft darauf, dass die neuen finanziellen Mittel ausreichen, um das laufende Insolvenzverfahren zu beenden.

Der chinesische Solarkonzern ist schwer überschuldet. Weil das Untrnehmen, dass von Xinyu in China aus gelenkt wird, die Zinsen einer Anleihe internationaler Großinvestoren nicht mehr auszahlen konnte, musste die LDK-Niederlassung auf den Cayman-Inseln Anfang 2014 Insolvenz anmelden. Da der Konzern in China aber weiter von Staatsbanken und Behörden gestützt wird, sind die dort ansässigen Unternehmensteile nicht von dem Verfahren betroffen.
LDK Solar Co. Ltd: ISIN US50183L1070 / WKN A0MSNX  
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