Einsetzen eines Solarspeichers in ein Haus von Helma. / Quelle: Unternehmen

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Helma Eigenheimbau AG weiter auf Wachstumskurs

In den ersten neun Monaten des laufenden Jahres hat die die Helma Eigenheimbau AG ihren Aufgangseingang gegenüber dem Vorjahreszeitraum deutlich gesteigert. Er kletterte um 31 Prozent auf 118,1 Millionen Euro. Laut der Spezialistin für individuelle Massivhäuser und nachhaltige Energiekonzepte aus Lehrte wurde dieses Auftragswachstum von allen Geschäftsbereichen getragen.

Die Helma Eigenheimbau AG will in den kommenden fünf Jahren ihren Umsatz von zuletzt 114,0 Millionen Euro auf rund 250,0 Millionen Euro in 2017 steigern. Um dies zu erreichen, müssen ihre im Bauträgergeschäft tätigen Tochtergesellschaften Helma Wohnungsbau GmbH und Helma Ferienimmobilien GmbH fortlaufende geeignete Grundstücke erwerben. Hier hat Helma nacheigenen Angaben zuletzt etliche Erfolge erzielt. Wie bekannt gegeben wurde, hat die Helma Wohnungsbau GmbH in Berlin-Karlshorst, Hamburg-Hoheluft und Hannover-Mitte Grundstücke erworben, auf denen in den kommenden Jahren Wohnraum von insgesamt rund 20.000 Quadratmetern geschaffen werden soll. Darüber hinaus seien der Helma Ferienimmobilien GmbH zwei Grundstückskäufen in Port Olpenitz bei Kappeln und im Hafendorf Zerpenschleuse gelungen. Bei beiden Projekten sei mit der Realisierung von mehreren hundert Ferienimmobilieneinheiten zu rechnen. Über die einzelnen Kaufpreise für die erworbenen Grundstücke habe man mit den jeweiligen Verkäufern Stillschweigen vereinbart.

Das Kaufpreisvolumen für alle vorgenannten Grundstückskäufe beläuft sich laut Helma insgesamt auf über 30 Millionen Euro. Es werde neben den jeweils anteilig eingesetzten Emissionserlösen aus der im September 2013 emittierten Unternehmensanleihe insbesondere über Grundstücksankaufsfinanzierungen mit diversen Bankpartnern finanziert.

Ferner teilte das Unternehmen mit, dass es die bestehende 6,5% Anleihe im Umfang von zehn Millionen Euro (ISIN: DE000A1E8QQ4) aus dem Jahr 2010 vorzeitig zum 1. Dezember 2013 kündigen und zu ihrem Nennwert zurückzahlen will. Die Gesellschaft hatte sich dieses Kündigungsrecht vorbehalten. Helma kündigte an, diesen Rückkauf über ihre überschüssige Liquidität aus dem operativen Geschäft zu finanzieren.

Vor wenigen Wochen hatte das Unternehmen starke Zahlen für das erste Halbjahr 2013 veröffentlicht. Demnach wurde der Gewinn vor Steuern und Zinsen (EBIT) gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 2,2 Millionen Euro verdoppelt. Laut der Prognose für das Gesamtjahr soll der Umsatz gegenüber 2012 um 23 Prozent auf 140 Millionen Euro klettern und das EBIT um 19 Prozent auf neun Millionen Euro. Das wäre ein Anstieg gegenüber dem Vorjahr.

Die Entwicklung des Unternehmens spiegelt sich auch in dessen Aktienkurs wieder. Sein Anteilsschein hat sich im Xetra auf Jahressicht um 78 Prozent auf 17,2 Euro verteuert (Stand: 10 Uhr). Als ECOreporter.de vor drei Jahren erstmals über eine Kaufempfehlung für die Helma-Aktie berichtete, war Die Helma-Aktie erst mit 6,60 Euro gehandelt worden. Per Mausklick gelangen Sie zu dem Aktientipp vom Juli 2010.

Helma Eigenheimbau AG: ISIN DE000A0EQ57 / WKN A0EQ57
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