Ein Photovoltaikprojekt von First Solar wird installiert: Der Ökofonds Erste WWF Stock Environment setzt auf die Aktie des US-Solarkonzerns. / Foto: First Solar

26.06.17 Fonds / ETF , ECOfondstest , Fonds-Favoriten

Darum überzeugt der Erste WWF Stock Environment

Wie der Name andeutet, kooperiert das Fondsmanagement des Erste WWF Stock Environment mit der Umweltschutzorganisation WWF. 

Sie hat Einfluss auf die Auswahl der nachhaltigen Aktien. 

Warum dieser Aktienfonds ambitioniert nachhaltig und für Anleger vielversprechend ist, haben wir im ECOfondstest für Sie herausgefunden. Getestet haben wir sechs kleine, aber feine Ökofonds, darunter auch den Erste WWF Stock Environment.

Das Testergebnis für den Erste WWF Stock Environment findet Sie hier: auf einer Seite gebündelt und als PDF zum praktischen Download. 

Nach welchen Kriterien ECOreporter die sechs getesteten Aktienfonds ausgewählt und bewertet hat, erfahren Sie in unserer Einleitung. 

Weitere Einzel-Testergebnisse von ambitionierten grünen Fonds finden Sie hier:

- Acatis Fair Value Aktien Global (EUR)

- Meridio - GreenBalance P

- Murphy&Spitz - Umweltfonds Deutschland

- GreenEffects NAI-Werte Fonds

- Triodos Sustainable Pioneer Fund

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Zeugnisnoten für nachhaltige Aktienfonds

Die Noten beziehen sich insbesondere bei der Wertentwicklung und bei der Sicherheit auf den Betrachtungszeitraum, nicht auf die Zukunft. Finanznote und Nachhaltigkeitsnote fließen je zur Hälfte in die Gesamtnote ein. Wer das für sich anders gewichten möchte, sollte sich die jeweiligen Einzelnoten anschauen, die auch für sich allein aussagekräftig sind.

Bei der Nachhaltigkeit gilt: ECOreporter setzt nicht die eigenen moralischen Prinzipien als Richtschnur an, sondern gibt Informationen dazu, welchem Nachhaltigkeits- oder Ethikansatz ein Fonds folgt. Ausschlusskriterien: Ob Tierversuche insgesamt ausgeschlossen werden, ob sie nur für Kosmetika tabu sind, ob sie für medizinische Forschung, die Kindern zugutekommt, erlaubt sind: Dazu hat ECOreporter eine Meinung. Die fließt aber nicht in die Bewertung ein.

Denn bewertet wird nicht, ob der Ansatz moralisch genug ist – das ist eine individuelle Entscheidung. Sondern es wird beispielsweise beurteilt, ob der jeweilige Ansatz plausibel ist, stringent, neue Erkenntnisse berücksichtigt. Bewertet wird auch, was der Fondsanbieter unternimmt, um den Ansatz umzusetzen: Was tut er beispielsweise, wenn er erfährt, dass eine Aktie gegen seine Investmentkriterien verstößt? Wie schnell handelt der Anbieter dann?

Nachhaltige Wirkung: Wenn das Fondsmanagement Kontakt mit Aktiengesellschaften aufnimmt, die es für nicht nachhaltig genug ansieht, wenn ein Fonds seine Stimmrechte bei Hauptversammlungen nutzt, um für nachhaltiges Handeln zu sorgen, erst dann entsteht nachhaltige Wirkung.

ECOreporter verwendet intern für jeden Bewertungsteil ein System wie bei Schulnoten. 0 Punkte bedeutet eine Sechs, 15 Punkte eine Eins plus, und die bedeutet als Zahl "0,7". Jeder Bewertungsbereich bekommt einen Faktor, beispielsweise eins oder zwei, um die Bedeutung des Bewertungsbereichs zu berücksichtigen. Beispielsweise hat die Fünf-Jahres-Wertung einen deutlichen höheren Bewertungsfaktor als die Ein-Jahres-Wertung. So entstehen die in der Tabelle aufgeführten Noten für Bewertungsbereiche wie "Sicherheit", "Kosten" usw..

Achtung: Auch diese Bereichsnoten haben teilweise einen Bewertungsfaktor. Daher ergibt die Summe der Einzelnoten geteilt durch die Anzahl der Noten noch nicht die "Finanznote" bzw. die "Nachhaltigkeitsnote": Erst muss der jeweilige Faktor einberechnet werden. Letztlich ist die Reihenfolge der Fonds zwar bis auf die vierte Stelle hinter dem Komma der Note errechnet, aber abgebildet ist jede Note nur mit einer Stelle hinter dem Komma. Dadurch können sich in der Addition der Einzelsummen Rundungsdifferenzen zur Gesamtnote ergeben.

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