Produktionsanlage des Maschinenbauers Manz AG. Der Soalrausrüster ist durch einen stornierten Großauftrag unter Druck geraten.

13.06.16 Nachhaltige Aktien , Meldungen

Solarausrüster Manz AG stellt Prognose infrage

Rund 22 Prozent hat die Aktie des Solarausrüsters Manz AG aus Reutlingen heute im Vergleich zum Vortag an der Frankfurter Börse eingebüßt (Stand: 13.6., 9:49 Uhr). Grund hierfür ist eine Ad-hoc-Mitteilung des Unternehmens. Demnach hat ein wichtiger Kunde ein Großprojekt im Geschäftsbereich Energiespeicherung gestoppt. Eine endgültige Aussage, ob es zu einer Auftragsverschiebung oder -stornierung kommen wird und in welchem Umfang Umsatz und Ertrag im laufenden Geschäftsjahr dadurch belastet sein werden, will der Vorstand der Manz AG nach finalem Abschluss der geplanten Gespräche mit dem Kunden treffen.

Die Manz AG hatte Ende März für das Gesamtjahr „eine signifikante Steigerung des Umsatzes“ in Aussicht gestellt und eine deutliche Verbesserung beim Ergebnis vor Zinsenund Steuern (EBIT). 2015 hatte der Solarausrüster einen EBIT-Verlust in Höhe von 58 Millionen Euro erwirtschaftet.

Manz AG: ISIN DE000A0JQ5U3 / WKN A0JQ5U
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