Vestas kauft eigene Aktien zurück. Mitarbeiter sollen davon profitieren. / Foto: Unternehmen

20.09.17

Vestas Wind Systems kauft eigene Aktien zurück

Der dänische Windkraftanlagen-Hersteller Vestas Wind Systems hat ein Aktienrückkaufprogramm im Volumen von mehr als 4,46 Milliarden Dänische Kronen (etwa 600 Millionen Euro) angekündigt. Der Aktienrückkauf begann am 17. August 2017 und soll am 29. Dezember 2017 abgeschlossen sein, wie das Unternehmen mitteilte.

Im Zeitraum von 11. bis zum 15. September wurden bereits mehr als 2,1 Millionen Vestas-Aktien im Gegenwert von 1,19 Milliarden Dänische Kronen (knapp 16 Millionen Euro) zurückgekauft.

Ziel des Programms ist es, die Kapitalstruktur von Vestas anzupassen. Zudem will das Unternehmen seine Mitarbeiter an eigenen Aktien beteiligen, so sollen neue Anreize für die Angestellten entstehen. 

Kaufen börsennotierte Unternehmen eigene Aktien zurück wird die Kapitalstruktur gestärkt. Das Unternehmen ist besser gegen Einflüsse von außen geschützt und kann eigene Interessen eher durchsetzen. Kaufen zudem Angestellte des Unternehmens Aktien ihres Arbeitgebers, fördert dies die Motivation. Die Mitarbeiter werden am Unternehmenserfolg beteiligt und profitieren.  

Der Kurs der Vestas-Aktie hat in den vergangenen drei Jahren gut zugelegt: Er verbesserte sich von etwa 31 Euro auf aktuell (19. September 2017) knapp 74 Euro je Anteilsschein. Eine Steigerung von fast 240 Prozent. 

Vestas Wind Systems A/S: ISIN DK0010268606 / WKN 913769
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