Hauptsitz von Vivint Solar in Utah: Der US-Projektierer konnte den Gewinn je Aktie im ersten Quartal 2017 verbessern. / Foto: Unternehmen

10.05.17 Nachhaltige Aktien , Meldungen

Vivint Solar meldet Umsatzwachstum und Nettoverlust

Der US-Solarprojektierer Vivint Solar blickt auf ein passables erstes Quartal 2017 zurück: Demnach konnte das Unternehmen seine Verluste verringern und den Umsatz kräftig erhöhen. Auch wurde ein wichtiges Ziel bei den Kosten erreicht. Der Kurs der Solar-Aktie brach nach Bekanntgabe der Zahlen an der New Yorker Börse dennoch um 5 Prozent auf 2,85 Dollar ein. Sie notiert damit auf Jahressicht aber noch 15 Prozent im Plus. 

Vivint Solar aus dem US-Bundesstaat Utah ist auf Solaranlagen auf Hausdächern spezialisiert, die das Unternehmen für die Kunden vorfinanziert. Von diesen kassiert es dann Leasing-Gebühren. Im ersten Quartal 2017 erwirtschaftete das Unternehmen damit einen Umsatz von 53,1 Millionen US-Dollar. Das sei ein Plus von 209 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode, wo Vivint Solar 17,2 Millionen Dollar Umsatz verbuchte.

Je Aktie betrug der bereinigte Gewinn im ersten Quartal 11 US-Cents. Im Vorjahresquartal hatte Vivint Solar noch einen Verlust von 29 US-Cents je Aktie gemacht. Den Nettoverlust konnte der Solarprojektierer auf minus 55,4 Millionen Dollar fast halbieren; im ersten Quartal 2016 betrug dieser noch minus 105,5 Millionen Dollar.

Die Kosten je installiertem Watt Solarstromleistung lagen laut Vivint Solar 2016 bei 3,08 Dollar. Diese Kosten wollte der Solarprojektierer in 2017 unter 3 Dollar drücken. Sie lagen im ersten Quartal 2017 bei 2,98 Dollar, damit wurde das Ziel also knapp erreicht. Installiert wurden von Januar bis März Solaranlagen mit insgesamt 46 Megawatt (MW). Im zweiten Quartal 2017 erwartet Vivint Solar eine installierte Gesamtleistung von 44 bis 48 MW. Die Kosten je installiertem Watt sollen zwischen 2,95 und 3,05 US-Dollar liegen.

Vivint Solar Inc.: ISIN US92854Q1067 / WKN A12AWB
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