Windrad der eno energy GmbH aus Rostock. / Foto: Unternehmen

06.07.15 Anleihen / AIF

Windkraftspezialistin eno energy legt verbesserte Bilanz vor

Einen neuen Umsatzrekord hat das Rostocker Windkraftunternehmen energy GmbH im Geschäftjahr  2014 erzielt. Das gab die Geschäftsführung bekannt. Demnach stieg Umsatz gegenüber der eno energy GmbH dem Vorjahr um 22 Prozent auf 77,4 Millionen Euro. Dazu haben nach Unternehmensangaben besonders die Bereiche Windparkverkauf sowie Service und Wartung beigetragen. Zugleich sei das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) mit 7,34 Millionen Euro um 15,1 Prozent niedriger ausgefallen als noch 2013. Der Jahresüberschuss sank auf 2,42 Millionen Euro nach 2,47 Millionen Euro im Vorjahr.
Stärker fiel die Gesamtbilanz aller Aktivgesellschaften der Unternehmensgruppe aus. Hier weist eno 102,5 Millionen Euro Umsatz und knapp 7,9 Millionen Euro EBIT aus. Gemessen an der Bilanz von 2013 bedeutet dies einen Umsatzanstieg um 40,5 Prozent und eine Gewinnsteigerung um 21,8 Prozent. Es sei eno energy somit nicht nur gelungen, den höchsten Umsatz der 15 jährigen Firmengeschichte zu erzielen. Zugleich habe das Unternehmen mit 60,3 Megawatt (MW) neu installierter Windkraftkapazität aus 24 Windrädern auch in diesem Bereich einen neuen Rekord erzielt, hieß es. Verbessern konnte eno energy ferner die Eigenkapitalquote. Sie stieg von 16,9 Prozenz in 2013 auf 21,2 Prozent in 2014.
Anleihe der eno energy GmbH läuft noch bis 2016
Die eno energy GmbH finanziert einen Teil ihres Geschäfts über Beteiligungsangebote an Anleger. Das Unternehmen hat seit 2010 mehrere Genussrechte und eine Anleihe auf den Markt gebracht. Die Anleihe (ISIN: DE000A1H3V53) ist mit 7,375 Prozent fest verzinst. Sie kam 2011 auf den Markt und sollte dem Unternehmen bis zu 25 Millionen Euro einbringen. Eingeworben wurden acht Millionen Euro. Aktuell wird die 2016 fällige Anleihe an der Börse Düsseldorf gehandelt. Eine maßgebliche Orientierungshilfe für Anleihe-Anleger ist das jährlich aktualisierte Bonitätsrating einer Anleihe-Emittentin. Im Fall von eno energy zeichnet die creditreform Rating AG verantwortlich für diese Einschätzung. Die jüngste Aktualisierung der Analysten stammt von Mitte Mai 2015. Die Experten bestätigten ihre bisherige Ratingnote „B“ (das B bekam eno energy erstmals 2014. ECOreporter.de  berichtete).

Das einfache „B“  ist die vorletze von vier Notenabstufungen im Bewertungssystem der Creditreform Rating AG, die jeweils mit „+“ und „-“ weitere Abstufungen haben. „AAA+“ ist die höchste mögliche Note, das einfache '„C“. In der Bewertungsskala steht das „B“ für  „ausreichende Bonität“ im Mittelfeld des Segments „Spekulative Grade“.  Die Analysten von Creditreform sehen in Ihrer Begründung des Urteils die Außenstände von eno energy als „überhöht“ an.
Nach oben scrollen
ECOreporter Journalistenpreise
Anmelden
x