18.01.12

Bebra Biogas: Auftrag einer 3 MW-Anlage

Die untenstehende Meldung ist eine Original-Meldung des Unternehmens. Sie ist nicht von der ECOreporter.de-Redaktion bearbeitet. Die presserechtliche Verantwortlichkeit liegt bei dem meldenden Unternehmen.

Die BEBRA Biogas Gruppe mit Sitz in Hamburg gibt hiermit weitere Details zu dem im vergangenen November erhaltenen Großauftrag bekannt. Die Biogasanlage mit einer Leistung von drei Megawatt soll in Süd-Ungarn, nähe der rumänischen Grenze, errichtet werden. Dieser Auftrag beläuft sich auf ein Gesamtvolumen von bis zu 13 Mio. EUR.

Die Biogasanlage wird mit Wirtschaftsdünger (Rindermist, Rindergülle) von Betrieben des näheren Umfelds, Energiepflanzen (z. B. Mais) sowie mit organischen Abfällen (z. B. Gemüseabfälle, Pflanzenreste) betrieben. In der überwiegend landwirtschaftlich geprägten Region konnten bereits die Zulieferung von etwa 80 Prozent der Substrate abgesichert werden. Die Gärreste werden von den zuliefernden Landwirten zurückgenommen und als Dünger verwertet.

In dem aktuellen Projekt setzt BEBRA Biogas an Stelle der thermophil betriebenen BEBRA-Hochleistungsfermenter die konventionelle, mesophile Biogastechnik ein. Über die beabsichtigte Erweiterung der Anlage um eine Gaseinspeisung auf Basis der innovativen BebraMethan-Technologie wurde noch keine abschließende Entscheidung getroffen.

Auftraggeber ist eine ungarische Investorengruppe, die sich künftig verstärkt für den Ausbau der erneuerbaren Energien in Ungarn engagieren will. Hierzu gehören unter anderem
* Graf László Károlyi, Eigentümer von Ländereien in Ungarn und Schirmherr
der István Károlyi Stiftung mit Sitz in Fót bei Budapest,
* Janós Kis, ehemaliger Generaldirektor der ungarischen Handelskette
'Hangya' (vergleichbar der deutschen Raiffeisen-Gruppe) und bereits als
Finanzinvestor im Biogasbereich in Ungarn tätig,
* Prof. Dr. v. Sóvari-Soós Kálmán, Professor der Mathematik und Physik,
Inhaber verschiedener Patente im industriellen Bereich,
* László Sztankó, Logistikfachmann für den Bereich Transport, Lagerung
sowie Kommissionierung von Produkten aus dem Agrarsektor und
* György Fuisz, Unternehmer in den Bereichen Infrastruktur, Verkehr und
umweltbezogene infrastrukturelle Fragen.
 
Die ungarische Investorengruppe plant in den kommenden zehn Jahren
gemeinsam mit der BEBRA Biogas 40 Biogasanlagen mit einer Leistung von
jeweils mindestens drei Megawatt je Anlage in Ungarn zu errichten. Damit
sollen Ungarns Ziele für die Nutzung erneuerbarer Energiequellen sowie die
20/20/20-Initiative der Europäischen Union vorangebracht werden. Danach
sollen bis zum Jahr 2020 800 Biogasanlagen im gesamten Land errichtet, der
Anteil an erneuerbaren Energien auf 13 Prozent erhöht und gleichzeitig die
Abhängigkeit des Landes von importierten Energieträgern (aktuell ca. 75
Prozent) verringert werden.

BEBRA Biogas-Vorstand Dr. Dirk Neupert: 'Wir freuen uns sehr, mit dieser
renommierten ungarischen Investorengruppe einen finanzstarken Partner
gefunden zu haben, um in den nächsten Jahren gemeinsam in Ungarn zahlreiche
Biogasanlagen im Megawatt-Bereich errichten zu können.'

Herr Dr. Neupert wird ab dem heutigen Tage erneut zu Verhandlungen über
weitere Aufträge, teilweise im noch größeren Leistungsbereich (bis 4,5
Megawatt), vor Ort in Ungarn sein.

Über die BEBRA Biogas Gruppe:
BEBRA Biogas ist ein erfahrener Dienstleister auf dem Gebiet Biogasanlagen,
speziell dem Bau von Zwei-Stufen Kompaktanlagen für landwirtschaftliche
Betriebe. Das Portfolio umfasst darüber hinaus die Biogasaufbereitung auf
Erdgasqualität mittels Membrantechnologie und die Gärrestaufbereitung mit
Ultrafiltration und Umkehrosmose. Die Bebra Biogas besitzt Standorte in
Deutschland, Italien, Spanien und Korea.

Kontakt:
BEBRA Biogas Holding AG, Investor Relations, Dipl.-Vw. Klaus Niemeyer, Kurze Mühren 1, 20095 Hamburg, E-Mail: ir@bebra-biogas.com
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