Das Sparschwein bleibt bei deutschen Anlagern beliebt. / Quelle: Fotolia

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Deutsche scheuen vor Investments in Fonds und Aktien zurück

Bei der Geldanlage geht den Deutschen Sicherheit über alles. Sie bevorzugen vor allem feste Geldanlagen und meiden den Kapitalmarkt. Das zeigt eine aktuelle Umfrage, die von der Nürnberger GfK Marktforschung im Auftragen von Gothaer Asset Management durchgeführt wurde. Zwar ist es aufgrund des derzeit äußerst geringen Zinsniveaus schwierig, den Wertverlust von Finanzvermögen durch die Inflation zu verhindern. Dennoch ergab die Umfrage, dass knapp 40 Prozent der Deutschen das Sparbuch weiterhin als beste Anlagemöglichkeit einschätzen. 18,4 Prozent bevorzugten Festgeld-Anlagen. Diese Angaben decken sich mit der Angabe von 57,8 Prozent der Befragten, dass für sie eine hohe Sicherheit das wichtigste Ziel der Geldanlage sei. 91,6 Prozent der Befragten lehnten es ab, auf die geringen Zinsen künftig mit mehr Risikobereitschaft bei der Geldanlage zu reagieren.

So überrascht es nicht, dass laut der Umfrage nur vier Prozent der Deutschen in Aktien investieren. Wer in Investmentfonds anlegt, kann dabei zwar das Risiko breiter streuen, doch auch das überzeugt nur vergleichsweise wenige. Dennoch haben nur acht Prozent der Befragten in einen Fonds investiert.
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