02.09.11

Dyesol Ltd: Vorläufige Geschäftszahlen

Die untenstehende Meldung ist eine Original-Meldung des Unternehmens. Sie ist nicht von der ECOreporter.de-Redaktion bearbeitet. Die presserechtliche Verantwortlichkeit liegt bei dem meldenden Unternehmen.

Die Herausforderung für den Verwaltungsrat und die Geschäftsführung von Dyesol ist dreifacher Art: (1) Optimierung der Verwendung von Barmitteln angesichts expandierender kommerzieller Möglichkeiten, (2) Nutzung des vorhandenen und sich entwickelnden Bestands an geistigem Eigentum des Unternehmens und (3) Errichtung langfristiger, exklusiver, globaler, kommerzieller Partnerschaften. In dieser Hinsicht sind wir sehr zufrieden mit unseren Fortschritten im Laufe des Geschäftsjahrs 2011 und fangen nun an, greifbare Belege unserer Investitionen zu sehen. Wenige Unternehmen, wenn überhaupt, haben die hervorragenden kommerziellen Aussichten, derer sich Dyesol erfreut.

 

Der Anstieg des finanziellen Nettoverlusts um 20 % auf 17,28 Mio. Dollar ist einer Reihe von Faktoren zuzuschreiben. Die Implementierung von Dyesols Mitarbeiterbeteiligungsprogramm (ESOP) resultierte in fast der Hälfte des höheren Verlusts, der nicht zahlungswirksamen Posten zuzuschreiben ist. Dabei handelt es sich um einen Schlüsselaspekt der Strategie des Verwaltungsrats zum Anreiz und zur Bindung unserer Mitarbeiter. Andere wesentliche nicht zahlungswirksame Verlustposten beinhalten eine Zunahme der devisenbezogenen Verluste, da der australische Dollar während dieses Zeitraums neben unseren internationalen Verpflichtungen weiter im Wert gestiegen ist. Wichtige gestiegene Cash-Loss-Posten sind unter anderem solche, die mit Veränderungen im leitenden Management (-$560.000), meilensteinbedingten Zahlungen an die CSIRO (-$462.000) und Ausgaben im Zusammenhang mit größeren Aktivitäten für die Geschäftsentwicklung zu tun haben. Die Höhe der Subventionen von der Regierung der walisischen Nationalversammlung sind prozentual ebenfalls gesunken, da sich das dreijährige Projekt im Juli 2011 seinem erfolgreichen Abschluss näherte. Viele dieser Ausgaben sind entweder außergewöhnlich hoch oder 'einmaliger' Art. Diese Erklärung wird stark vom allmählichen Rückgang und der Stabilisierung der monatlichen Cash-Burn-Rate in den letzten sechs Monaten - jeweils drei Monate vor und nach Ende des Bilanzjahres - untermauert. In Ausgleich fielen marketingbezogene Ausgaben um einen entsprechenden Betrag, da damit in Verbindung stehende Reise- und Beraterkosten in dem Maße reduziert wurden, in dem sich das Unternehmen auf das Erzielen hochwertigerer Einkommensströme konzentrierte.

 

Ein erfreulicher Aspekt des diesjährigen Abschlusses ist die Stabilisierung in der Nutzung von Barmitteln. Der Nettobarmittelverbrauch des Jahres 2011 war mit 10,97 Mio. Dollar dem von 2010 mit 10,91 Mio. Dollar ähnlich. Dies wurde trotz einer beträchtlichen Reduktion des Betriebsertrags von 3,0 Mio. auf 1,4 Mio. Dollar erreicht. Dyesol hat seine Betonung auf eine langfristige Vermögensbildung verlegt, weil die Aussichten seiner kommerziellen Partnerschaften immer gesicherter werden. Sowohl die Stahl- als auch die Glasprojekte sind voll auf Kurs - termingerecht und im Rahmen des Finanzplanes. Künftige Kostentrends sollten eine weitere Reduzierung der Ausgaben für die Firmenentwicklung und Verwaltung belegen. Gleichzeitig werden sich die Bemühungen stärker darauf richten, unsere Produkte durch technische Entwicklung und Innovation sowie die Expansion der Werkstoffproduktion auf den Markt zu bringen. Dem werden die beträchtlichen Einkünfte gegenüberstehen, die durch die Kommerzialisierungserfolge unserer multinationalen Partner geschaffen werden.

 

Die Unternehmensbilanz hat das Geschäftsjahr in einer robusten Position beendet. Die Hauptveränderung ist die Reduktion im Reinvermögen um 10,6 Mio. Dollar. Dies reflektiert niedrigere Nettobarmittelreserven und eine Zunahme der eigenkapitalgebundenen Darlehen oder kurzfristigen Verbindlichkeiten. Dabei ist zu beachten, dass die kurzfristigen Verbindlichkeiten nach dem Bilanzdatum um 0,8 Mio. Dollar gesunken sind. Im Wesentlichen bedeutet die Errichtung einer eigenkapitalgebundenen Kreditfazilität, dass das Unternehmen weniger Barmittel führt. Dies hilft dabei, in der Übergangsphase zwischen formaler Kommerzialisierung und der Erzeugung eines beträchtlichen, durch Partnerschaften bedingten Cashflows die Verwässerung für Aktionäre zu verbessern. Die verringerten Bankguthaben werden durch nicht in Anspruch genommene und flexible Kreditfazilitäten in Höhe von etwa 20 Mio. Dollar mehr als aufgewogen. Darüber hinaus werden Dyesols finanzielle Aussichten auch dadurch erhöht, dass sich seine Partner auf die Lieferung von Werkstoffen und Zukunftstechnologie verlassen - das ist unsere Verantwortung und das ist es, worauf sich unsere Bemühungen richten. Da diese Projekte in die Produktionsphase eintreten, wird Dyesol die notwendigen Barmittel durch eine Mischung aus öffentlichen Förderungen, partnerschaftlicher Finanzierung und firmeninternem Eigenkapital erbringen - und dabei die beste Balance finden, um Wert für die Aktionäre zu schaffen.

 

Seit seinem Listing an der australischen Börse (ASX) war es Dyesols Hauptziel, das Risiko beim Übergang aus der Forschung und Entwicklung zur groß angelegten kommerziellen Vermarktung einer neuen, umwälzenden Solartechnologie, Farbstoffsolarzellen (DSC) also, wirksam zu managen. Die Realität und der Reiz dieser Aussicht wird in der kommenden Periode zunehmend in Erscheinung treten. Vor allem Tata hat aufregende Möglichkeiten für die weltweite Kommerzialisierung veröffentlicht, die bei ihrem Einsatz helfen werden, Dyesol zu einem wichtigen Speziallieferanten von Werkstoffen für den Multimilliarden-Dollar-Markt für gebäudeintegrierte Photovoltaik (BIPV) zu machen.

Ein geprüfter Abschluss wird zur pünktlichen Veröffentlichung für den Markt erstellt.

Informationen über Anhang 4E : www.asx.com.au / www.dyesol.com

 

Für Medienanfragen in Australien kontaktieren Sie bitte Viv Hardy bei Callidus PR unter den Rufnummern +61 (0)2 9283 4113 oder +61 (0)411 208 951.
In Europa wenden Sie sich bitte an Eva Reuter, Investor Relations, Dyesol Europe, unter Rufnummer +49 (0)177 605 88 04.
In Amerika kontaktieren Sie bitte Josh Seidenfeld, Antenna Group, Dyesol@antennagroup.com, unter +1 (0)415 977 1953.

 

Hinweis an die Herausgeber
Die Technologie - FARBSTOFFSOLARZELLEN
Die DSC-Technologie lässt sich am besten als 'künstliche Photosynthese' beschreiben, bei der ein Elektrolyt, eine Schicht Titandioxid (ein in weißer Farbe und Zahnpasta verwendetes Pigment) und ein Rutheniumfarbstoff auf Trägermaterialien aus Glas, Metal oder Polymeren aufgebracht werden. Durch Lichteinfall in den Farbstoff werden Elektronen angeregt, die vom Titandioxid absorbiert werden. Dabei entsteht ein elektrischer Stromkreislauf, der um ein Vielfaches stärker ist als der, der sich bei der natürlichen Photosynthese in Pflanzen ergibt. Im Vergleich zu herkömmlicher photovoltaischer Technik auf Siliziumbasis sind bei Dyesols Technologie die durch die Herstellung entstehenden Kosten und die graue Energie niedriger, und selbst bei normalen Lichtverhältnissen wird Elektrizität effektiver produziert. Außerdem kann sie durch das Auswechseln konventioneller Verglasung oder Metallbleche direkt in Gebäude integriert werden, anstatt Dachflächen oder zusätzliche Grundstücksareale erforderlich zu machen.

 

Das Unternehmen - DYESOL Limited
Dyesol, ein globales Unternehmen mit Hauptsitz in Australien, wurde für die kommerzielle Vermarktung und Lieferung von Solartechnik der dritten Generation - Farbstoffsolarzellen (DSC) - gegründet. DSC verwenden eine Art künstliche Photosynthese und fangen wie ein Blatt Energie ein, wobei ein Farbstoff nach dem Muster des Chlorophylls zum Einsatz kommt. Dyesol verleiht Mainstream-Produkten photovoltaische Funktionalität, indem das Unternehmen Werkstoffe und Technologien entwickelt und diese an globale Partner liefert. Diese Partner wiederum haben Zugang zum Markt für solaraktive Komponenten, darunter auch Bauprodukte wie etwa Glas und Stahl für Fassaden und Dächer. Das Unternehmen ist an der australischen Börse (DYE) und im deutschen Open Market gelistet und wird über seine Depotbank BNY Mellon am OTCBB (DYSOY) gehandelt.

Weitere Einzelheiten zum Unternehmen und der Technologie finden Sie unter http://www.dyesol.com

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