Strassenküche in Bangkok: Der Mikrofinanzfonds investiert stark Mikrofinanzinstitute aus Schwellenländern, die Kredite an solche Kleinstunternehmer vergeben. / Quelle: Fotolia

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Enttäuschende Zwischenbilanz von deutschem Mikrofinanzfonds

Zwei Jahre nach seinem Start hat der Invest in Visions IIV-Mikrofinanzfonds jetzt ein Volumen von rund 38 Millionen Euro erreicht. Davon entfallen auf die Tranche für Privatanleger rund 11,3 Millionen Euro. Das geht aus der aktuellen Monatsbilanz des Fonds der Invest In Visions GmbH aus Frankfurt hervor. Demnach ist dieser Mikrofinanzfonds allerdings nur zu zwei Dritteln investiert, ein Drittel hält er an liquiden Mitteln. Zu rund 34 Prozent ist der Fonds in Asien investiert, zu rund elf Prozent im Kaukasus und je zu rund neun Prozent in Süd- und Mittelamerika.

Anleger können sich ab 100 Euro an dem Invest in Visions IIV-Mikrofinanzfonds beteiligen. Dieser ist der bislang einzige in Deutschland aufgelegte Mikrofinanzfonds. Er hat im September in der Klasse für Privatanleger eine Monatsrendite von 0,20 Prozent erreicht. Die aufgelaufene Rendite für das Jahr 2012 belief sich auf knapp ein Prozent. Pro Jahr kassiert die Fondsgesellschaft von Privatanlegern 1,4 Prozent Verwaltungsvergütung.
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