Über den Invest in Visions IIV-Mikrofinanzfonds erhalten vor allem Frauen in armen Weltregionen Kapital, um sich und ihren Familien eine Existenz aufzubauen. / Quelle: SEK

22.04.14 Fonds / ETF

Invest in Visions IIV-Mikrofinanzfonds hat zugelegt

Das Anlagevolumen des Invest in Visions IIV-Mikrofinanzfonds hat im März 2014 die Marke von 50 Milliarden Euro überschritten. Das geht aus der aktuellen Monatsbilanz des Fonds der Invest In Visions GmbH aus Frankfurt hervor. Der im Herbst 2011 aufgelegte Fonds investiert in Mikrofinanzinstitute, die Kleinstdarlehen an Menschen in armen Weltregionen vergeben, damit sich diese eine wirtschaftliche Existenz aufbauen können. Über die Darlehen an Mikrofinanzinstitute erreicht der Mikrofinanzfonds derzeit über 44.000 Menschen.

Der Invest in Visions IIV-Mikrofinanzfonds ist der erste Mikrofinanzfonds, der in Deutschland zum Vertreib zugelassen ist und aktiv vermarktet werden darf. Er hat laut der Monatsbilanz Ende März ein Volumen von 50,6 Millionen Euro erreicht. Davon entfiel mit 35,4 Millionen Euro der Großteil auf die Tranche für institutionelle Investoren, während Privatanleger rund 15,2 Millionen Euro investierten. Derzeit sind 76 Prozent des Fondsvolumens investiert, dabei 29 Prozent in Lateinamerika und 32 Prozent in Asien. Regionale Schwerpunkte sind dabei Kambodscha mit 12,9 Prozent und Peru mit 10,4 Prozent.

Im März 2014 hat der Invest in Visions IIV-Mikrofinanzfonds wie in den Vormonaten 0,3 Prozent zugelegt, im Gesamtjahr 2013 waren es 2,6 Prozent gewesen. Anleger können sich ab 100 Euro an dem Mikrofinanzfonds beteiligen. Pro Jahr kassiert die Fondsgesellschaft von Privatanlegern 1,4 Prozent Verwaltungsvergütung.
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