Mayr-Melnhof Karton AG: Konzernergebnis 2013

Die untenstehende Meldung ist eine Original-Meldung des Unternehmens. Sie ist nicht von der ECOreporter.de-Redaktion bearbeitet. Die presserechtliche Verantwortlichkeit liegt bei dem meldenden Unternehmen.

• Fortsetzung des langjährigen Erfolgskurses
• Mengenzuwachs und hohe Auslastung
• Weiteres Rekordergebnis – Jahresüberschuss 123 Mio. EUR
• Dividendenerhöhung plus Jubiläumsbonus
• Expansionskurs fortgesetzt

Die Mayr-Melnhof Gruppe konnte im Geschäftsjahr 2013 sowohl bei Jahresüberschuss als auch bei betrieblichem Ergebnis an die hohen Werte des Vorjahres anschließen. Beide Geschäftssegmente, MM Karton und MM Packaging, haben dazu einen maßgeblichen Beitrag geleistet. Trotz unverändert verhaltenem Privatkonsum und zunehmender Wettbewerbsintensität im Hauptmarkt Europa gelang es, die Kapazitäten des Konzerns in hohem Maße auszulasten und die langjährige Ertragsstärke zu behaupten. Strategiegemäß wurde die Expansion in den Kernkompetenzbereichen Karton und Faltschachtel fortgesetzt. MM Karton konnte zusätzlich zur soliden Position bei Recyclingkarton neue Marktanteile bei Frischfaserkarton erschließen. Mit der Akquisition des Holzstoffwerkes MMK FollaCell in Norwegen wurde zudem die Eigenversorgung mit hochwertigen Holzstofffasern erweitert. Mit den neu errichteten Standorten in Polen und der Türkei sowie Akquisitionen in Vietnam und Kolumbien setzte MM Packaging den Wachstumskurs in Märkten mit Zukunftspotential fort. Der 20. Ordentlichen Hauptversammlung am 30. April 2014 wird eine Dividende je Aktie von 2,40 EUR nach 2,25 EUR je Aktie im Vorjahr vorgeschlagen werden. Darüber hinaus soll anlässlich eines weiteren Jahrzehnts Notierung der Mayr-Melnhof Karton AG ein Jubiläumsbonus von ebenfalls 2,40 EUR je Aktie ausgeschüttet werden - sohin insgesamt 4,80 EUR je Aktie.

Die konsolidierten Umsatzerlöse des Konzerns lagen mit 1.999,4 Mio. EUR um 2,4 % bzw. 47,2 Mio. EUR über dem Vorjahreswert (2012: 1.952,2 Mio. EUR). Dieser Anstieg resultiert im Wesentlichen aus Mengensteigerungen in beiden Divisionen.

Mit 165,4 Mio. EUR lag das betriebliche Ergebnis um 3,0 % bzw. 5,1 Mio. EUR unter dem Vorjahr (2012: 170,5 Mio. EUR). Die Operating Margin erreichte somit 8,3 % (2012: 8,7 %). Der Return on Capital Employed lag bei 15,4 % (2012: 17,5 %).

Dem gesunkenen Zinsniveau entsprechend verminderten sich die Finanzerträge auf 1,6 Mio. EUR (2012: 2,6 Mio. EUR) und die Finanzaufwendungen auf -4,0 Mio. EUR
(2012: -5,2 Mio. EUR).

Das Ergebnis vor Steuern erreichte 156,4 Mio. EUR nach 161,3 Mio. EUR im Vorjahr. Die Steuern vom Einkommen und Ertrag reduzierten sich von 41,0 Mio. EUR auf 33,5 Mio. EUR, wobei dieser Rückgang insbesondere auf eine einmalige Steuerrückvergütung im laufenden Jahr zurückzuführen ist. Entsprechend verringerte sich der effektive Konzernsteuersatz von 25,4 % auf 21,4 %.

In der Folge erhöhte sich der Jahresüberschuss von 120,3 Mio. EUR auf 122,9 Mio. EUR. Die Umsatzrentabilität blieb mit 6,1 % (2012: 6,2 %) weitgehend unverändert.


KONZERNBILANZ

Das Gesamtvermögen des Konzerns lag mit 1.702,5 Mio. EUR per 31. Dezember 2013 um 73,4 Mio. EUR über dem Vergleichswert des Vorjahres. Das Konzerneigenkapital stieg von 1.067,1 Mio. EUR auf 1.111,8 Mio. EUR. Dieser Zuwachs resultiert im Wesentlichen aus dem Periodenüberschuss, dem die Dividendenzahlung für 2012 als Abzugsposition gegenübersteht. Die Eigenkapitalquote blieb mit 65,3 % (2012: 65,5 %) in hohem Maße stabil. Die Eigenkapitalrentabilität belief sich auf 11,3 % (2012: 11,7 %).

Die Finanzverbindlichkeiten, welche überwiegend langfristigen Charakter haben, erhöhten sich infolge der Aufnahme von zinsgünstigen Bankkrediten um 12,2 Mio. EUR auf 169,6 Mio. EUR. Die sonstigen langfristigen Rückstellungen sind dem Sozialkapital zuzurechnen und wurden mit 99,1 Mio. EUR nahe am Vorjahresniveau (31. Dezember 2012: 97,9 Mio. EUR) gehalten.

Die verfügbaren Mittel des Konzerns lagen mit 303,5 Mio. EUR unter dem Vergleichswert zum
31. Dezember 2012 (335,4 Mio. EUR), sodass die Nettoliquidität von 178,0 Mio. EUR auf 133,9 Mio. EUR zurückging. Auszahlungen für den Erwerb von Sachanlagen sowie von Tochterunternehmen waren wesentliche Gründe dafür.

Die Finanzverbindlichkeiten, welche überwiegend langfristigen Charakter haben, erhöhten sich infolge der Aufnahme von zinsgünstigen Bankkrediten um 12,2 Mio. EUR auf 169,6 Mio. EUR. Die sonstigen langfristigen Rückstellungen sind dem Sozialkapital zuzurechnen und wurden mit 99,1 Mio. EUR nahe am Vorjahresniveau (31. Dezember 2012: 97,9 Mio. EUR) gehalten.

Die verfügbaren Mittel des Konzerns lagen mit 303,5 Mio. EUR unter dem Vergleichswert zum
31. Dezember 2012 (335,4 Mio. EUR), sodass die Nettoliquidität von 178,0 Mio. EUR auf 133,9 Mio. EUR zurückging. Auszahlungen für den Erwerb von Sachanlagen sowie von Tochterunternehmen waren wesentliche Gründe dafür.


AUSBLICK

Infolge stabiler Konsumerwartungen auf den europäischen Hauptmärkten bleibt das Karton- und Faltschachtelgeschäft von hoher Wettbewerbsintensität sowie kurzfristiger, aber steter Disposition der Kunden geprägt. Ziel von MM bleibt es, auch unter diesen Rahmenbedingungen den langfristigen Wachstumskurs fortzusetzen, sowohl organisch durch verstärkte Marktdurchdringung als auch durch Akquisitionen, insbesondere in Wachstumsregionen.

Mehrmenge, Produktivitätserhöhungen und kontinuierliche Optimierungen des Produktportfolios in beiden Divisionen sollen dazu beitragen, Marktanteile zu verteidigen bzw. auszubauen und die langfristige Ergebnisdynamik des Konzerns auf hohem Niveau zu halten.

Mit der aktuell guten Kapazitätsauslastung unserer Werke sowie einem weitgehend stabilen Kostenbild bei Faserstoffen und Energie entwickelt sich der Konzern entsprechend auf Kurs.

Die Investitionstätigkeit wird ungebrochen mit Fokus auf den Einsatz neuester Technologie sowie Verbesserung der Kosteneffizienz fortgesetzt. Darüber hinaus ist für 2014 eine Sonderinvestition in Höhe eines mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Betrags für die Einführung von FOODBOARDTM im österreichischen Stammwerk Frohnleiten mit Umsetzungsschwerpunkt im 4. Quartal vorgesehen. Infolge des geplanten Umbaustillstands sowie des Einmalertrags aus der Akquisition des norwegischen Holzstoffwerkes MMK FollaCell im letzten Jahr ist bei MM Karton in 2014 ein betriebliches Ergebnis unter Vorjahr zu erwarten. Demgegenüber sollte sich MM Packaging weiterhin mit einer soliden Operating Margin behaupten.


ENTWICKLUNG IM 4. QUARTAL 2013

Das vierte Quartal war traditionell durch eine saisonale Verlangsamung im Auftragseingang sowie Investitionsstillstände in der zweiten Dezemberhälfte gekennzeichnet.

Mit rund 95 % lag die Kapazitätsauslastung in der Kartonerzeugung auf Vorjahresniveau. Die Operating Margin von MM Karton belief sich auf 5,3 % nach 6,5 % im vierten Quartal des Vorjahres. Auslastungsbedingt sowie infolge des Einmalertrags aus der Akquisition des Holzstoffwerks MMK FollaCell im dritten Quartal 2013 konnte nicht an die Margin des Vorquartals (3. Quartal 2013: 10,3 %) angeschlossen werden.

MM Packaging erzielte eine Operating Margin von 7,8 % nach 9,2 % im dritten Quartal 2013 und 7,9 % im vierten Quartal des Vorjahres.

Aufgrund eines höheren Absatzvolumens und besserer Kartonpreise wurden mit 502,3 Mio. EUR konsolidierte Umsatzerlöse über der Vorjahresperiode (4. Quartal 2012: 485,0 Mio. EUR) erwirtschaftet. Das betriebliche Ergebnis betrug 35,2 Mio. EUR (4. Quartal 2012: 37,2 Mio. EUR). Die Operating Margin des Konzerns erreichte somit 7,0 % (4. Quartal 2012: 7,7 %).

Das Ergebnis vor Steuern belief sich auf 34,2 Mio. EUR (4. Quartal 2012: 36,3 Mio. EUR).

Infolge von Steuerrückvergütungen lag der Periodenüberschuss mit 30,1 Mio. EUR leicht über dem Vergleichswert des Vorjahres (4. Quartal 2012: 28,9 Mio. EUR).

Der Geschäftsbericht 2013 ist ab 9. April 2014 verfügbar.

Nächster Termin:
15. Mai 2014 Ergebnisse zum 1. Quartal 2014


Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Mag. Stephan Sweerts-Sporck
Investor Relations
Mayr-Melnhof Karton AG

Brahmsplatz 6, A-1041 Wien
Tel.: +43 1 501 36-91180
Fax: +43 1 501 36-191195
E-Mail: investor.relations@mm-karton.com
Website: http://www.mayr-melnhof.com  
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