MIFA AG: Umsatzrekord im ersten Halbjahr 2013

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Sangerhausen, 15. August 2013 - Die MIFA Mitteldeutsche Fahrradwerke AG (WKN A0B95Y, ISIN DE000A0B95Y8), Deutschlands absatzstärkster Fahrradhersteller, konnte den Konzernumsatz im ersten Halbjahr 2013 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3,3 % auf 82,6  Mio. EUR erhöhen (H1 Vorjahr: 80,0 Mio. EUR) - trotz des ungewöhnlich kühlen Wetters in den Monaten April bis Juni. Betrachtet man nur das zweite Quartal, ergibt sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum ein Umsatzanstieg von 12,0 %, mit dem die MIFA den witterungsbedingten Umsatzrückgang der ersten drei Monate 2013 mehr als kompensieren konnte. Einige Großkunden hatten die geplante Abnahme vereinbarter Kontingente wegen des langen Winters über den Stichtag 31. März hinaus verschoben.

Konzernvorstand Peter Wicht sieht in dieser verschobenen Umsatzrealisation nicht den einzigen Grund für die gute Entwicklung: "Über das Geschäft mit unseren Eigenmarken Steppenwolf und GRACE erhöhen wir die durchschnittlichen Absatzpreise deutlich und steigern so unseren Umsatz." Zwar reduzierte sich die Anzahl der verkauften Fahrräder im ersten Halbjahr wie geplant um 10,6 % auf 395.000 Stück (H1 Vorjahr: 442.000 Stück), doch der durchschnittliche Absatzpreis legte um 15,5 % von 181 EUR im Vorjahreszeitraum auf nun 209 EUR zu.

Entscheidender Umsatztreiber blieb der Vertrieb der E-Bikes. Mit E-Bikes erlöste die MIFA im ersten Halbjahr 25,3 Mio. EUR und damit 19,3 % mehr als im Vorjahreszeitraum (21,2 Mio. EUR); ihr Anteil am Konzernumsatz stieg um mehr als 4 Prozentpunkte auf 30,6 % (H1 Vorjahr: 26,5 %). Da der Anteil hochpreisiger E-Bikes weiter wuchs, stieg der durchschnittliche Absatzpreis deutlich um 26,2 % auf 723 EUR (H1 Vorjahr: 573 EUR) und überkompensierte den leichten Rückgang bei der Anzahl verkaufter E-Bikes auf 35.000 Einheiten (H1 Vorjahr: 37.000 Einheiten) bei weitem.

Auch angesichts der Integration der Fachhandelsmarke Steppenwolf stieg der durchschnittliche Absatzpreis der konventionellen Fahrräder um 9,7 % auf 158 EUR (H1 Vorjahr: 144 EUR). Insgesamt setzte die MIFA bis Ende Juni 360.000 Fahrräder ohne elektronischen Antrieb ab (H1 Vorjahr: 405.000 Stück). Der Umsatz mit konventionellen Fahrrädern ging um 2,1 % auf 57,3 Mio. EUR (H1 Vorjahr: 58,2 Mio. EUR) zurück. Den Löwenanteil des Umsatzes erwirtschaftet die MIFA nach wie vor innerhalb Deutschlands, dem europaweit größten Absatzmarkt für Fahrräder, wo sie 76,9 % (H1 Vorjahr: 78,1 %) des Gesamtumsatzes erzielte. Unter Einbezug der Bestandserhöhungen von 5,0 Mio. EUR (H1 Vorjahr: 2,5 Mio. EUR) ergibt sich ein Anstieg der Gesamtleistung um 6,2 % auf 87,6 Mio. EUR (H1 Vorjahr: 82,5 Mio. EUR). Setzt man das Bruttoergebnis des Unternehmens ins Verhältnis zu dieser Gesamtleistung, ergibt sich eine im Vergleich zum Vorjahreszeitraum unveränderte Rohertragsmarge von 31,2 %.

Das Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Ertragsteuern (EBITDA) ist gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 7,0 Mio. EUR auf 7,3 Mio. EUR gestiegen. Bereinigt man die Ergebnisgrößen des Vorjahres um Einmaleffekte aus der Betriebsverlagerung der Grace an den Standort Sangerhausen, ergibt sich für das erste Halbjahr 2012 ein bereinigtes EBITDA von 7,9 Mio. EUR. Die EBITDA-Marge betrug bezogen auf den Umsatz 8,8 % (H1 Vorjahr: 8,7 %; bereinigte Größe: 9,8 %) - trotz des Anstiegs des Personalaufwands um 13,7 % auf 9,8 Mio. EUR (H1 Vorjahr: 8,7 Mio. EUR), der die Personalaufwandsquote (bezogen auf die Gesamtleistung) von 10,8 % auf 11,2 % steigen ließ. Im Vorjahreshalbjahr waren die zusätzlichen Personalaufwendungen infolge der Akquisitionen des Geschäftsjahres 2012 nur zeitanteilig enthalten; zudem ist der Anstieg der Personalaufwendungen auch der strukturellen Erhöhung durch die weiter erhöhte Mitarbeiterqualifikation geschuldet. Die stichtagsbezogene Anzahl der Mitarbeiter ging auf 693 zurück (H1 Vorjahr: 725 Mitarbeiter).

Die Abschreibungen haben sich im Vorjahresvergleich um 12,9 % auf 1,8 Mio. EUR (H1 Vorjahr: 1,6 Mio. EUR) erhöht. Im Wesentlichen resultiert dieser Anstieg aus den hohen Investitionen des Vorjahres, in dem die MIFA im Zuge der Akquisitionen vor allem Produktionsanlagen, Kundenbeziehungen und Schutzrechte von Grace und Steppenwolf erwarb. Das operative Ergebnis (EBIT) lag in der Folge mit 5,5 Mio. EUR etwas höher als der Vorjahreswert (H1 Vorjahr: 5,4 Mio. EUR; bereinigte Größe: 6,4 Mio. EUR), die EBIT-Marge mit 6,7 % auf Vorjahresniveau (H1 Vorjahr: 6,7 %; bereinigte Größe: 7,8 %). Das Niveau der Investitionen bewegte sich mit 0,7 Mio. EUR nach 2,0 Mio. EUR im ersten Halbjahr 2012 wieder im langfristigen Konzerndurchschnitt. Verringert um das Finanzergebnis von -0,6 Mio. EUR (H1 Vorjahr: -1,3 Mio. EUR) und Ertragsteuern von 1,4 Mio. EUR (H1 Vorjahr: 1,1 Mio. EUR) ergab sich ein Periodenergebnis von 3,5 Mio. EUR (H1 Vorjahr: 2,9 Mio. EUR; bereinigte Größe: 4,0 Mio. EUR). Das Ergebnis je Aktie betrug 0,36 EUR (H1 Vorjahr: 0,37 EUR), wobei sich die gewichtete durchschnittliche Anzahl ausstehender Stammaktien zum Berichtsstichtag aufgrund der Kapitalmaßnahmen des zweiten Halbjahres 2012 gegenüber dem Vorjahr um rund 1,8 Mio. Aktien erhöht hat.

Vorstand Peter Wicht fühlt sich durch die Halbjahreszahlen im eingeschlagenen Weg des Konzerns bestätigt: "Wir partizipieren an den entscheidenden Entwicklungen im Fahrradmarkt. Neben unserem Stammgeschäft mit Abnehmern aus dem Groß- und Einzelhandel sowie der Industrie profitieren wir durch unsere Marken davon, dass die Konsumenten preisbereiter und E-Bikes zunehmend beliebter werden." Nicht zuletzt deshalb bestätigt Wicht nochmals das Ziel für das Gesamtjahr, wonach die MIFA einen Umsatz zwischen 120 und 130 Mio. EUR und eine EBIT-Marge zwischen 4 und 5 % anstrebt.

Kontakt:

Henryk Deter / Mark Appoh
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Unter den Eichen 7
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