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Moller-Maersk wird Mehrheitseigner von Euroports
Die dänische Großreederei Moller-Maersk übernimmt die Anteilsmehrheit am belgischen Hafenterminal-Betreiber Euroports. Der Einstieg ist Teil von Maersks Strategie, sich breiter aufzustellen. Die Aktie markiert ein neues Allzeithoch.
Euroports betreibt mehr als 50 Hafenterminals in zehn europäischen Ländern sowie in China. Das Unternehmen schlägt eigenen Angaben zufolge pro Jahr mehr als 70 Millionen Tonnen an Gütern um, darunter Agrar- und Forstprodukte, Düngemittel, Metalle und Mineralien. Zur Euroports-Gruppe gehört außerdem die Spedition Manuport Logistics. Insgesamt beschäftigt der Konzern etwa 3.000 Menschen.
Aktie erstmals über 3.000 Euro
Maersk wird neuer Mehrheitseigner von Euroports. Wie hoch der Anteil ist und was die Übernahme kostet, teilt die Reederei nicht mit. Maersk und die übrigen Anteilseigner wollen das weitere Wachstum von Euroports unterstützen, das bisherige Management soll weiterhin die Geschicke des Unternehmens leiten.
Während der Corona-Jahre erzielte Maersk Rekordgewinne. Danach sanken die Frachtraten mit der Entspannung der globalen Lieferketten zunächst wieder. Der Konzern hat daher begonnen, sein Geschäft abseits der Seefrachtsparte stärker auszubauen, er besitzt mittlerweile zahlreiche Frachtterminals und bietet vermehrt auch Transporte an Land und in der Luft an. In Europa kaufte Maersk etwa den spanischen Terminalbetreiber und Logistiker Bergé.
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