31.05.12 Fonds / ETF

Presseschau: Viele DWS-Fonds immer noch „strahlenbelastet“

Die Deutsche Bank gilt einer der größten Finanzierer von Atomkonzernen. Das geht aus einer Studie der Umweltschutzorganisation Urgewald hervor (mehr dazu lesen Sie Opens external link in new windowhier). Nun haben die Umweltschützer ihre Kritik an der Frankfurter Großbank erneuert: „Fukushima war kein Wendepunkt für die Deutsche Bank“ zitiert die Süddeutsche Zeitung  Urgewald-Bankenexpertin Heffa Schücking in einem Bericht von heute.

Seit März 2011 habe die Deutsche Bank Nuklearfirmen für 878 Millionen Euro Finanzierungen gewährt. Zudem halte die Bank vor allem über ihre Fondstochter DWS  Aktien und Anleihen von Atomkraftfirmen im Wert von 300 Millionen Euro, etwa 96 Fonds enthalten Urgewald zufolge solche Wertpapiere. Dem Artikel zufolge haben Urgewald-Recherchen in den vergangenen Wochen ergeben, dass sich bei der Deutschen Bank im Bezug auf Kunden aus der Atomindustrie nicht viel geändert hat. „Für das Institut gilt im Atombereich nach wie vor: Alles ist möglich und jeder strahlende Kunde ist willkommen“, so Schücking. Aktie der Deutschen Bank ist in nachhaltigen Fonds und Indizes enthalten. Und die Bank  bietet eine unter dem Titel Banking on Green eine Reihe nachhaltiger Finanzprodukte an.

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