02.12.13

PVA TePla AG: Vereinbarung zu Forschung und Entwicklung

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PVA TePla AG: Plasmaprozesse und High-Tech-Materialien im Fokus

Die Justus-Liebig-Universität Gießen und die PVA TePla AG haben mit dem
Fraunhofer-Institut für Schicht- und Oberflächentechnik einen Rahmenvertrag
unterzeichnet - Stärkung des High-Tech-Standortes Mittelhessen.

Die Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) und die PVA TePla AG,
Wettenberg, haben heute mit dem Fraunhofer-Institut für Schicht- und
Oberflächentechnik (IST), Braunschweig, einen Rahmenvertrag zum Aufbau
einer Arbeitsgruppe zur Erforschung von Plasmaprozessen und
High-Tech-Materialien unterzeichnet. Ziel ist es, für Industrieunternehmen
endkundenorientierte Forschungs- und Entwicklungsarbeiten durchzuführen.

'Diese Kooperation im Bereich der Angewandten Plasmaphysik mit der
Industrie und dem Fraunhofer-Institut für Schicht- und Oberflächentechnik
belegt den Erfolg unserer langfristig angelegten Strategie der
Profilentwicklung und Exzellenzbildung in den Gießener
Materialwissenschaften', so JLU-Präsident Prof. Dr. Joybrato Mukherjee. Von
Universitätsseite ist das Laboratorium für Materialforschung (LaMa)
eingebunden. Das LaMa ist ein Zusammenschluss von Professuren aus den
Chemischen und Physikalischen Instituten, die gemeinsam die Studiengänge in
den Materialwissenschaften durchführen und an Großforschungsprojekten
arbeiten. Viele der Forschungsthemen des LaMa haben engen Bezug zu den
Arbeitsfeldern der neuen Arbeitsgruppe. So werden im LOEWE-Schwerpunkt
RITSAT, der sich mit Plasma- und Ionenquellen für Raumfahrtantriebe
befasst, auch Methoden der Plasmadiagnostik und der theoretischen
Beschreibung von Plasmaprozessen entwickelt. Und im LOEWE-Schwerpunkt
Store-E - ein Projekt zur Speicherung und Wandlung von Energie - stellen
die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unter anderem
High-Tech-Materialien für Energieanwendungen mittels Plasma-basierten
Depositionsmethoden her.

Insbesondere die innerhalb des LaMa gebündelten Kompetenzen im Bereich der
Materialsynthese, der Festkörperanalytik, der Plasmadiagnostik und der
theoretischen Beschreibung von Plasmen stellen eine wertvolle Ergänzung der
Kompetenzen des Fraunhofer IST dar.

Prof. Dr. Günter Bräuer, Leiter des Fraunhofer IST, freut sich über den
Start: 'Am Standort Gießen-Wetzlar mit seinen Schwerpunkten in Optik,
Vakuum- und Plasmatechnologien arbeitet eine stetig wachsende Zahl von
mittelständischen High-Tech-Unternehmen, die das Potenzial haben, mit ihren
Produkten und Dienstleistungen ihre Marktstellung weltweit auszubauen oder
sogar Weltmarktführer zu werden. Viele Mittelständler können jedoch die zum
Wachstum notwendigen Forschungs- und Entwicklungskapazitäten nicht alleine
stemmen. Diese Lücke versuchen wir mit unserem kooperativen Ansatz zu
schließen, in dem wir - wie alle deutschlandweit arbeitenden
Fraunhofer-Einrichtungen  -  den Unternehmen unsere Forschungs- und
Entwicklungskapazitäten unterstützend anbieten.' Der Start der
Arbeitsgruppe ist für den 1. Januar 2014 geplant.


Dr. Arno Knebelkamp, der Vorstandsvorsitzende der PVA TePla AG, wird der
Arbeitsgruppe moderne Räumlichkeiten und Infrastruktur zur Verfügung
stellen. Er wies auf die Bedeutung der endkundenorientierten Forschungs-
und Entwicklungs-arbeiten hin, mit der die interessierten Unternehmen diese
Arbeitsgruppe beauf-tragen werden.

Projektkoordinator Peter Abel sieht in der hier vereinbarten Kooperation
zwischen Fraunhofer-Gesellschaft, Universität und Industrie eine Stärkung
des Forschungs- und Entwicklungsstandortes Mittelhessen. Besonders durch
die Bündelung der regionalen Ressourcen hinsichtlich 'Manpower' und
Forschungsgerätschaften entstehe eine leistungsfähige und kostenoptimierte
Entwicklungsplattform, die die Wettbewerbsfähigkeit der Region besonders
bei den Zukunftstechnologien stärken wird.

Im Vorfeld der Kooperationsvereinbarung haben schon verschiedene regionale
High-Tech-Unternehmen ihr Interesse an einer Zusammenarbeit mit der
Projektgruppe bekundet. 'Sie sehen darin eine Stärkung der
Zukunftsfähigkeit unserer Region Mittelhessen', so Abel.

Weitere Informationen erhalten Sie bei:

Dr. Gert Fisahn
Investor Relations
PVA TePla AG
Phone: +49(0)641/68690-400
gert.fisahn@pvatepla.com   
www.pvatepla.com
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