14.07.11 Fonds / ETF

Sarasin legt Green-Building-Fonds mit Eurofokus auf

Gemeinsam mit der Catella Real Estate AG Kapitalanlagegesellschaft legt die schweizerische Bank Sarasin aus Basel einen neuen Immobilienfonds auf, der ausschließlich in nachhaltige Gebäude in europäischen Metropolen investiert. In erster Linie soll der Sarasin Sustainable Properties – European Cities Büro- und Handelsimmobilien in sein Portfolio aufnehmen, teilt Sarasin mit. Auf Wohngebäude werde das Fondsmanagement zu bis zu 25 Prozent setzen.


Geplant sei ferner, zunächst vor allem bestehende Objekte zu kaufen und später zusätzlich auf Entwicklungsprojekte setzen. Der regionale Anlageschwerpunkt liege zunächst in Deutschland, Frankreich und den nordischen Staaten.


Gemanagt wird der Fonds von der Münchner Catella Real Estate AG; Fondsdomizil ist Deutschland. Die Messung der Nachhaltigkeit der potenziellen Investment-Objekte übernimmt Sarasin. Dabei verwendet die Bank nach eigenen Angaben ein hauseigenes System. Dieses berücksichtige neben klassische Kriterien wie Energieverbrauch Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln beziehungsweise zu Fuß oder per Fahrrad auch Komfortkriterien wie etwa Raumluftqualität, Beleuchtung, sommerlichen Wärmeschutz,  Sicherheit oder die Nähe zu wichtiger Infrastruktur. Ebenso in die Analyse einfließen sollen Reputationsrisiken beispielsweise in Bezug auf die Mieterschaft, so Sarasin weiter.


Der Fonds richtet sich speziell an institutionelle Anleger. In den kommenden vier bis fünf Jahren strebt das Fondsmanagement an, von Großinvestoren 500 Millionen Euro Eigenkapital einzuwerben. Die Einstiegsschwelle in den Fonds liegt mit 500.000 Euro entsprechend hoch. Das Immobilienportfolio soll bis 2016 möglichst auf bis zu 750 Millionen Euro gebracht werden. Die Fremdfinanzierungsquote soll insgesamt möglichst bei 30 Prozent liegen und 50 Prozent nicht überschreiten.
 

Als Anlagerendite hält das Fondsmanagement zwischen 5 und 5,5 Prozent für realistisch. Ziel sei es zudem, vier bis 4,5 Prozent Rendite aus Mieterträgen jährlich auszuschütten. Als Verwaltungsgebühr werden 0,85 Prozent per anno verlangt.
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