Das Umspannwerk des Hochseewindparks Riffgat ist installiert und in Betrieb gegangen. / Quelle: Riffgat GmbH

20.02.13

Umspannwerk für großen Nordsee-Windpark nimmt Betrieb auf

Die Realisierung des Offshore-Windparks Riffgat, der vor der nahe Borkum errichtet wird, macht Fortschritte. Das mehr als 2.000 Tonnen schwere Umspannwerk ist installiert und seit Neustem in Betrieb gegangen. Das gab das Konsortium Riffgat GmbH und Co. KG bekannt. Das Umspannwerk zählte zu einem derer Stromanschlüsse für Hochseewindparks, die Aufgrund des Genehmigungsstaus weit hinter ihren Zeitplänen lag (ECOreporter.de Opens external link in new windowberichtete).

Der Nordsee-Windpark Riffgatt wird 15 Kilometer nordwestlich der Insel Borkum gebaut. Er soll voll ausgebaut aus 30 Turbinen von Siemens mit je 3,6 Megawatt (MW) Leistung über 108 MW Leistungskapazität verfügen; genug um den Jahresbedarf von 120.000 Haushalten zu decken. Das 38 Meter lange, 34 Meter breite und 16,5 Meter hohe Umspannwerk des Windparks umfasst neben dem Hauptdeck mit der Umspanntechnik auch ein Kabeldeck sowie ein Oberdeck mit aufgesetzter Helikopter-Landefläche. Die Unterseite der Plattform liegt 19,5 Meter über der Wasseroberfläche. Die Helikopterdeck liegt in 36 Metern Höhe.

„Die 30 Windkraftanlagen des Parks werden ihre Leistung später Richtung Umspannwerk leiten. Dieses hat dann die Funktion, die mit 33 Kilovolt ankommende Leistung auf 155 Kilovolt Hochspannung zu transformieren, um eine verlustarme Übertragung dieser Leistung über circa 70 Kilometer Exportkabel in das Übertragungsnetz an Land einzuspeisen“, erläuterte Andree Reiners, Teilprojektleiter für das Umspannwerk.

Die Riffgat GmbH ist ein Joint-Venture der EWE Vertrieb GmbH und der ENOVA Energiesysteme GmbH & Co KG. EWE aus Oldenburg hält 90 Prozent der Anteile Enovab aus Bunderhee zehn Prozent.
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