Eine Dachsolaranlage ist neu im Portfolio der Beteiligung "Zukunftsenergie Deutschland 4" / Foto: Pixabay

08.03.16 Anleihen / AIF

„Zukunftsenergie Deutschland 4“ von Neitzel & Cie. kauft zu

Die geschlossene Beteiligung Zukunftsenergie Deutschland 4 Betriebsgesellschaft mbH & Co. von Neitzel & Cie. tätigt ihre zweite Investition. Zu dem bereits im Januar 2016 erworbenen Blockheizkraftwerk kommt damit eine Solaranlage hinzu.


Den Kauf einer Dachsolaranlage mit einer Megawatt Leistungskapazität für die Zukunftsenergie Deutschland 4 Betriebsgesellschaft mbH & Co. gibt das Hamburger Emissionshaus Neitzel & Cie. bekannt. Die Anlage befinde sich auf einem Dach in Dortmund und sei bereits seit 2011 in Betrieb. Deshalb werde der Strom der Anlage noch nach dem damals gültigen Einspeisetarif des Erneuerbare- Energien-Gesetzes (EEG) vergütet. Dieser liege bei 26,07 Cent pro Kilowattstunde. Aktuell bekommen die Betreiber für neue Dachanlagen dieser Größenordnung laut EEG noch maximal 8,91 Cent pro Kilowattstunde für den Solarstrom. In die  zugekaufte Anlage investierte Neitzel & Cie. knapp zwei Millionen Euro. Das erfuhr ECOreporter.de auf Nachfrage bei dem Emissionshaus. Insgesamt seien aktuell knapp 70 Prozent der geplanten Investitionen getätigt, teilt Neitzel & Cie. mit.

Die Zukunftsenergie Deutschland 4 Betriebsgesellschaft mbH & Co. investiert sowohl in Solaranlagen als auch in Blockheizkraftwerke. Die erste Investition, die Neitzel & Cie. für die Beteiligung bekannt gab war ein Blockheizkraftwerk in Weida (ECOreporter.de  berichtete (Link entfernt)). Ab 20.000 Euro können Anleger voraussichtlich noch bis Ende Juli 2016 einsteigen. Bis dahin behält der aktuelle Geldanlageprospekt zu der Kapitalanlage noch seine Gültigkeit, erklärt das Emisionshaus gegenüber ECOreporter.de. Danach werde aller Wahrscheinlichkeit nach ein Nachfolgeprodukt auf den Markt gebracht.  Anders als ursprünglich im Prospekt angegeben werde Zukunftsenergie Deutschland 4 Betriebsgesellschaft mbH & Co. bis dahin etwa 11 bis 12 Millionen Euro Eigenkapital bei Anlegern einsammeln. Davon seien bislang knapp 23 Prozent eingeworben, so der Initiator.  Die unabhängige Analyse zu dem Beteiligungsangebot bietet dieser  ECOanlagecheck.

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