Die Mittagssonne ist der beste Energiespender für Photovoltaik-Anlagen. / Foto: Jose Ignacio Soto, Fotolia

13.11.19 Gut erklärt - Eigene Solaranlage

10 Fakten zur Solaranlage im Überblick

Für welche Haushalte lohnt sich Solarstrom vom Hausdach am meisten? Wie versichert man die Anlagen? Zehn Fakten für Sie.

  1. Renditen im mittleren einstelligen Prozentbereich für Kleinanlagen bis 10 Kilowatt (KW) sind noch möglich.
     
  2. Anlagenbetreiber haben Anspruch auf Einspeisevergütung, sobald das Solarkraftwerk in Betrieb gegangen ist.
     
  3. Der garantierte Tarif für den Sonnenstrom bleibt für 20 Jahre konstant.
     
  4. Herkömmliche private Solaranlagen, die auf Gebäuden errichtet werden sollen, brauchen in der Regel keine Genehmigungen.
     
  5. Je mehr Strom Solaranlagenbetreiber selbst verbrauchen, desto niedriger wird die Stromrechnung, und umso rentabler wird auch die Solaranlage.
     
  6. Solaranlagen lohnen sich insbesondere für Haushalte, die den meisten Strom verbrauchen, wenn die Sonne scheint. Teilweise rentieren sich auch schon Speichersysteme.
     
  7. Kristalline Photovoltaikmodule sind zwar etwas teurer als Dünnschicht-Solarmodule. Sie eignen sich aber besonders für kleine Dachanlagen, weil sie effizienter sind.
     
  8. Anlagebetreiber können Photovoltaik-Module kostenlos zum Recycling abgeben, wenn der Hersteller Mitglied bei der Branchenvereinigung PV-Cycle ist.
     
  9. Photovoltaik-Anlagen lassen sich in bestehende Gebäude- und Haftpflichtversicherungen integrieren.
     
  10. Solaranlagen gelten als wartungsarm. Aber: Garantien und Gewährleistungen gehen für Module häufig von 20 Jahren Lebensdauer aus. Die Garantie vieler Wechselrichter, der Steuereinheit der Anlage, läuft aber schon nach zehn Jahren ab. Der Wechselrichter müsste also wahrscheinlich einmal in der durchschnittlichen Betriebszeit einer Solaranlage ausgetauscht werden.

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