10.02.04 Nachhaltige Aktien , Meldungen

10.02.04: Beutet die Bekleidungsindustrie Frauen aus?

Die internationale Nichtregierungsorganisation Oxfam International verlangt eine radikale Änderung der Einkaufs- und Preispolitik von Unternehmen der Bekleidungsindustrie. Dies geht aus ihrem am 9. Februar 2004 vorgestellten Bericht "Unsere Rechte im Ausverkauf - Frauenarbeit in globalen Lieferketten von Bekleidungsunternehmen und Supermärkten" hervor. Besonders Unternehmen wie z.B. Tesco (Großbritannien), Wal-Mart (USA) und El Corte Inglés-Induyco (Spanien) setzten ihre Zulieferer verstärkt unter Druck. Dadurch seien die Zulieferer gezwungen, die Arbeitsbedingungen in ihren Betrieben immer weiter zu verschlechtern, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Vor allem die Frauen seien von diesen Arbeitsverhältnissen besonders hart betroffen. Allerdings sieht Oxfam International auch die Regierungen, die Weltbank und den IWF in der Verantwortung, die Rechte der ArbeiterInnen zu schützen. Hier nennt der Bericht speziell die Durchsetzung der international anerkannten Arbeitsstandards.

Den ausführlichen Bericht "Trading Away Our Rights: Women Working in Global Supply Chains" können Sie über www.maketradefair.com herunterladen, die deutsche Zusammenfassung "Unsere Rechte im Ausverkauf - Frauen in globalen Lieferketten von Supermärkten und Bekleidungsunternehmen" über www.oxfam.de.
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