10.01.03

10.1.2003: ABB hofft auf Einigung mit Asbestklägern - BZ-Gruppe reduziert Beteiligung

Der schwedisch-schweizerische Technologie-Konzern ABB Ltd. (WKN 919730) will seine Rückstellungen im Fall der US- Asbestklagen nicht auf 1,3 von 1,1 Milliarden Dollar anheben. Einem Bericht der Nachrichtenagentur afx zufolge erklärte Thomas Schmidt, Unternehmenssprecher von ABB, dass es bei der bisherigen Aussage bleibe und dementierte damit anderslautende Gerüchte. Der Betrag von 1,1 Mrd. Dollar errechne sich aus den Teilpositionen von 812 Millionen Dollar für die Aktiven der US- Tochtergesellschaft Combustion Engineering (CE) sowie 300 Millionen Dollar an zusätzlichen Rückstellungen, so Schmidt.

Im Moment sei man damit beschäftigt, die Angebote an die Kläger zu versenden, um die minimale Zustimmungsquote von 75 Prozent zu erreichen. "Wir liegen im Zeitplan," sagte der Sprecher. Das Unternehmen erwarte eine Beilegung der Asbestklagen bis April 2003.

Die BZ-Gruppe von Martin Ebner hat unterdessen ihren Anteil am Technologiekonzern ABB deutlich abgebaut. Im Rahmen einer Pflichtmitteilung berichtet ABB, dass die Gruppe zum Stichtag 30. Dezember 2002 die Schwelle von 5 Prozent unterschritten habe. Die BZ-Gruppe hielt bisher knapp 9,5 Prozent der Anteilscheine.
Nach oben scrollen
ECOreporter Journalistenpreise
Anmelden
x