10.01.03

10.1.2003: Umsatz- und Ertragsrückgang bei Hilti AG - Starker Schweizer Franken belastet

Der Baukonzern Hilti AG (WKN 870943), Schaan, Liechtenstein, hat im Geschäftsjahr 2002 einen Umsatzrückgang von vier Prozent zu verzeichnen. Nach 3,12 Mrd. Schweizer Franken (CHF) in 2001 erzielte das Unternehmen 2002 Erlöse in Höhe von 2,99 Mrd. CHF. In lokalen Währungen habe sich allerdings eine Zunahme um ein Prozent ergeben, so Hilti. Das Konzernergebnis werde deutlich schlechter als 2001 ausfallen, hieß es. Dies sei bereits im Oktober kommuniziert worden.

Neben der hohen Bewertung des Schweizer Frankens würden erhöhte Aufwendungen für strategische Schlüsselprojekte das Betriebsergebnis gegenüber 2001 belasten, hieß es weiter. Beim Finanzergebnis schlügen geringere Wertschriftenerträge und ein zusätzlicher Bedarf an Wertberichtigungen zu Buche.

Angesichts eines weltweiten Rückgangs des relevanten Bauvolumens um drei Prozent könne dennoch festgestellt werden, dass Hilti seine Marktposition weiter gestärkt habe. In der Region Europa/Afrika stagnierte der Umsatz gegenüber dem Vorjahr laut der Meldung. Einen Rückgang um neun Prozent habe man in Nordamerika verkraften müssen, dort sei das Marktumfeld im Nicht-Wohnungsbau außerordentlich schwierig. Auf gleichem Niveau bewegten sich die Umsatzeinbußen in Asien. In Lateinamerika dagegen brachen die Erlöse drastisch um 26 Prozent ein.

Verbindliche Zahlen will Hilti zusammen mit dem Geschäftsbericht am 28. Februar vorlegen. Die Aktie des Liechtensteiner Unternehmens ist in Umweltaktienfonds, unter anderem im Portfolio des Fonds Ökovision, enthalten.
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