10.03.05

10.3.2005: Meldung: VA Technologie AG: Zahlen zum Gesch?ftsjahr 2004

- Gesch?ftsjahr 2004: Im Zeichen der Ver?nderung
- Auftragseingang: plus 7 Prozent auf 4.634 Millionen Euro
- Auftragsstand: plus 9 Prozent auf 4.695 Millionen Euro
- Umsatz: plus 6 Prozent auf 4.073 Millionen Euro
- Planm??iger Abschluss des Redimensionierungsprogrammes
- Redimensionierung bedingt Konzernergebnis von minus 67,8 Millionen Euro
- Konzernergebnis vor Einmaleffekten mit plus 32,7 Millionen Euro mehr als verdoppelt
- Netto-Liquidit?t weiter auf 252 Millionen Euro gesteigert
- Ausblick 2005: Konzernergebnis mit mehr als 66 Millionen Euro bekr?ftigt

"Das Gesch?ftsjahr 2004 war für die VA Technologie AG von einer stetig verbesserten Weltkonjunktur, der au?erordentlich guten Marktentwicklung in der Eisen- und Stahlindustrie sowie deutlichen Wachstumsimpulsen für die Kapitalg?terindustrie aus der erweiterten Europ?ischen Union gepr?gt", so Klaus Sernetz, Vorstandsvorsitzender der VA Tech im Rahmen der Bilanzpressekonferenz in Wien. "Wir haben zudem mit dem planm??igen Abschluss des umfassenden Redimensionierungsprogrammes in der Transformatoren- und Wassertechniksparte den nachhaltigen Turnaround gew?hrleistet, wodurch die Basis für eine erfolgreiche zuk?nftige Entwicklung des Unternehmens gegeben ist", so Sernetz weiter.

Die generell positive Konjunkturentwicklung f?hrte für den VA Tech-Konzern zu einer ganzj?hrig anhaltenden, sehr guten Auftragssituation, die mit Ende des vierten Quartals zu einem historischen H?chststand sowohl im Auftragseingang als auch im Auftragsstand f?hrte.

Betrachtet nach den VA Tech-Unternehmensbereichen, zeigen sich durch den weltweiten Anstieg der Rohstahlproduktion auf ?ber eine Milliarde Tonnen - zur?ckzuf?hren haupts?chlich auf den Bedarf in China und die steigende Tendenz in Europa - deutliche Zuwachsraten für den Unternehmensbereich Metallurgietechnik.

Profitiert hat auch der Bereich Energieerzeugung, der speziell in der Wasserkraft von kontinuierlichen Bedarfssteigerungen, insbesondere auf Wachstumsm?rkten wie China, Indien sowie Osteuropa gepr?gt ist.

Etwas differenzierter entwickelte sich der Bereich Energie?bertragung und -verteilung. W?hrend sich Europa für Schaltanlagen und Automation stabil entwickelte, herrschte für den Transformatorenmarkt sowohl in Europa als auch in Nordamerika ged?mpfte Nachfrage. Der Markt des elektromechanischen Anlagenbaues zeigte eine zufriedenstellende Investitionsbereitschaft, getragen von den allgemein guten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in den Schwerpunktm?rkten in ?sterreich sowie Zentral- und Osteuropa.

"Entscheidend für die gute Entwicklung sind zwei wesentliche Faktoren: Zum einen haben wir die Konzernstrategie zur Nutzung von Wachstumschancen auf internationalen Wachstumsm?rkten, wie beispielsweise China, Indien und Brasilien konsequent fortgef?hrt. Zum anderen erwies sich Europa weiterhin als stabiler Heimmarkt für den Konzern. Wesentliche Impulsgeber sind dabei die neuen EU-Mitgliedstaaten, ebenso wie der gesamte GUS-Raum", betont Sernetz.

Der Konzern ist damit der gr??te ?sterreichische, global t?tige Technologie- und Servicekonzern mit wichtigen Kompetenzzentren und dem Entscheidungszentrum in ?sterreich sowie St?tzpunkten und Gesellschaften in ?ber 50 L?ndern. Die f?hrende Stellung des Konzerns wurde auch durch eine internationale Studie best?tigt, die das Unternehmen unter die renommiertesten f?nf ?sterreichs reiht.

?nderungen in der Eigent?merstruktur
Die VA Tech-Eigent?merstruktur erfuhr wesentliche Ver?nderungen: Im September beteiligten sich die internationalen Investoren Goldman Sachs und Fidelity mit jeweils 5,16 Prozent bzw. 5,2 Prozent an der VA Tech. Im November 2004 erwarb die Siemens AG ?sterreich ?ber die Victory Industriebeteiligung AG einen Anteil von 16,45 Prozent und legte in Folge am 10. Dezember ein ?bernahmeangebot für 100 Prozent der Aktien der VA Tech.

Deutlicher Anstieg in Auftragseingang, Auftragsstand und Umsatz
Der Auftragseingang des VA Tech-Konzerns konnte im Jahr 2004 um 7 Prozent von 4.336 Millionen Euro auf 4.634 Millionen Euro gesteigert werden. Eine Steigerung, die unter Ber?cksichtigung der get?tigten Firmenverk?ufe noch deutlicher ausf?llt, da der Auftragseingang auf vergleichbarer Basis in 2003 um 85 Millionen Euro niedriger liegt. Getragen wurde diese positive Entwicklung vorrangig von der au?erordentlich guten Marktsituation in der Eisen- und Stahlindustrie und den soliden M?rkten der Energietechnik und Infrastruktur. Die h?chsten Auftragszuw?chse verzeichnete der Bereich Metallurgietechnik (plus 41 Prozent).

In der regionalen Betrachtung dominierten Auftr?ge aus Europa mit 56 Prozent (nach 65 Prozent im Vorjahr) - davon Zentral- und Osteuropa 12 Prozent (nach 6 Prozent), GUS 5 Prozent (nach 4 Prozent) vor Asien mit 19 Prozent (nach 15 Prozent) - davon China 11 Prozent (nach 7 Prozent) und Naher/Mittlerer Osten, Afrika mit 11 Prozent (nach 11 Prozent). Nordamerika zeigte mit 8 Prozent (nach 7 Prozent) und S?damerika mit 6 Prozent (nach 2 Prozent) im Vergleich zum Vorjahr steigende Investitionsbereitschaft.

In Europa war ?sterreich der gr??te Einzelmarkt (15 Prozent des gesamten Auftragseinganges), gefolgt von Deutschland (6 Prozent) und Rum?nien (5 Prozent).

Auch der Auftragsstand zum 31. Dezember 2004 erreichte mit 4.695 Millionen Euro (plus 9 Prozent im Vergleich zum 31. Dezember 2003 mit 4.314 Millionen Euro) ein sehr hohes Niveau. Dies entspricht einer durchschnittlichen Auslastungsreichweite von ?ber einem Jahr. Die Anteile der Unternehmensbereiche betrugen 34 Prozent für Metallurgietechnik, 33 Prozent für Energieerzeugung, 20 Prozent für Energie?bertragung und -verteilung, 11 Prozent für Infrastruktur und 5 Prozent für Wassertechnik. Die Position "Konzernservices und Konsolidierung" betrug minus 3 Prozent.

Der Umsatz der VA Tech konnte in 2004 von 3.828 Millionen Euro auf 4.073 Millionen Euro gesteigert werden (plus 6 Prozent). Unter Ber?cksichtigung der abgegebenen Gesellschaften betr?gt der Umsatz 2003 auf vergleichbarer Basis 3.729 Millionen Euro.

Die Unternehmensbereiche Metallurgietechnik (plus 24 Prozent) und Infrastruktur (plus 21 Prozent) verzeichneten die gr??ten Umsatz-Zuwachsraten. Die Energieerzeugung blieb im Umsatz konstant (minus 1 Prozent). Im Bereich Energie?bertragung und -verteilung ging der Umsatz durch den Verkauf operativer Einheiten zur?ck (minus 8 Prozent), ebenso in der Wassertechnik um minus 21 Prozent.

Den gr??ten Anteil am Konzernumsatz hatte der Bereich Metallurgietechnik mit 28 Prozent gefolgt von der Energie?bertragung und -verteilung mit 27 Prozent. Der Schwerpunkt der Gesch?ftst?tigkeit lag 2004 wieder in Europa (64 Prozent) - die bedeutendsten europ?ischen L?nder waren ?sterreich (17 Prozent), Deutschland (8 Prozent) und Gro?britannien (7 Prozent). Die Region Asien trug mit 652 Millionen Euro zum Umsatz bei, wesentlich getragen vom Projektvolumen aus China mit 358 Millionen Euro bzw. 9 Prozent vom Gesamtumsatz.

Redimensionierungsprogramm beeinflusst Konzernergebnis
Das Konzernergebnis wurde von den Redimensionierungsma?nahmen in der Transformatoren- und Wassertechniksparte und einem Kosteneinsparungsprogramm im Bereich der Schaltanlagen signifikant beeinflusst. Vorrangiges Ziel war in 2004 der nachhaltige Turnaround des Unternehmens mit Fokus auf der Redimensionierung der Transformatoren- und Wassertechniksparte, um in 2005 wieder ein deutlich positives Konzernergebnis zu erzielen.
Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Firmenwertabschreibungen (EBITA) betrug minus 10,7 Millionen Euro nach 57 Millionen Euro in 2003. Das Konzernergebnis betrug minus 67,8 Millionen Euro nach minus 15,4 Millionen Euro im Vorjahr. Dieses Konzernergebnis inkludiert Restrukturierungsaufwendungen in H?he von minus 104 Millionen Euro, welche zum Gro?teil durch die Redimensionierung der Bereiche Energie?bertragung und -verteilung sowie Wassertechnik bedingt sind. Ber?cksichtigt man ferner Buchgewinne aus Anlagen- und Beteiligungsverk?ufen in H?he von plus 14 Millionen Euro sowie au?erordentliche Firmenwertabschreibungen in H?he von minus 11 Millionen Euro ergeben sich Einmaleffekte, welche per Saldo das Konzernergebnis 2004 mit 100,5 Millionen Euro belasten. Das Konzernergebnis vor Einmaleffekten 2004 zeigt sich somit mehr als verdoppelt im Vergleich zum Vorjahr und betrug 32,7 Millionen Euro (nach plus 14,3 Millionen Euro in 2003)
Die Nettoliquidit?t stieg auf 252 Millionen Euro (nach 238 Millionen Euro im Vorjahr).

Entwicklung der Unternehmensbereiche
Die VA Tech untermauerte im Gesch?ftsjahr 2004 in ihren vier Kerngesch?ften - Metallurgietechnik, Energieerzeugung, Energie?bertragung und -verteilung und Infrastruktur - ihre Top-Positionen oder baute sie in einzelnen Bereichen weiter aus. Der Unternehmensbereich Metallurgietechnik (VAI) konnte das positive konjunkturelle Umfeld in der Eisen-und Stahlindustrie hervorragend nutzen. Mit einem Rekordauftragseingang von 1.623 Millionen Euro (2003: 1.152 Millionen Euro) und einem Auftragsstand von 1.589 Millionen Euro (2003: 1.123 Millionen Euro ) konnten Steigerungsraten zum Vorjahr von jeweils 41 Prozent erzielt werden. Dies entspricht einer Auslastungsreichweite von nahezu 1,5 Jahren. Der Umsatz erh?hte sich um 24 Prozent auf 1.160 Millionen Euro (2003: 938 Millionen Euro). Das EBITA steigerte sich signifikant auf 38,3 Millionen Euro (2003: 26,3 Millionen Euro). Damit einhergehend ist eine ?u?erst positive Entwicklung der Nettoliquidit?t.

Mit einem Auftragseingang in H?he von 871 Millionen Euro in 2004 wurde im Unternehmensbereich Energieerzeugung (VA Tech HYDRO) der hohe Auftragseingang des Vorjahres (1.049 Millionen Euro) nicht erreicht. Ausschlaggebend daf?r war der mit einem Volumen von 534 Millionen Euro hohe Anteil von Gro?auftr?gen für Gas-Kombikraftwerke in 2003. Die Auftragserfolge im Bereich der Wasserkraft entwickelten sich gut und erreichten einen H?chststand im Vergleich zu den letzten Jahren. Der Auftragsstand in Summe weist mit 1.531 Millionen Euro weiterhin eine sehr hohe Auslastungsreichweite auf (2003: 1.562 Millionen Euro). Auch der Umsatz entwickelte sich mit 884 Millionen Euro stabil (2003: 892 Millionen Euro). Das EBITA lag mit 32,4 Millionen Euro unter dem Vorjahreswert (2003: 36,8 Millionen Euro) unter anderem bedingt durch Materialpreissteigerungen und Projektverschiebungen.

Der Gesch?ftsverlauf im Unternehmensbereich Energie?bertragung und -verteilung (VA Tech T&D) war in 2004 von einem drastischen Redimensionierungsprogramm für die Transformatorensparte und einem operativen Turnaround bei Schaltanlagen gekennzeichnet. Ein wesentlicher Schritt war der Beschluss zur Schlie?ung des defizit?ren Transformatorenwerkes in Edinburgh. Weiters wurde eine deutliche Redimensionierung und Umstrukturierung des kanadischen Transformatorenwerkes Ferranti-Packard in St. Catharines beschlossen. Zus?tzlich wurden im Jahr 2004 mit einem gesonderten Kostensenkungs- und Ertragssteigerungsprogramm "T&D 2004+" nachhaltig wertsteigernde Ma?nahmen an zwanzig internationalen Standorten umgesetzt.
Der Auftragseingang konnte im Jahr 2004 - trotz Devestition von Gesch?ftsfeldern mit einem Volumen von rund 100 Millionen Euro - um 4 Prozent auf 1.235 Millionen Euro gesteigert werden (2003: 1.186 Millionen Euro). Auch der Auftragsstand verbesserte sich auf 932 Millionen Euro (2003: 866 Millionen Euro).
Mit 1.100 Millionen Euro liegt der Umsatz um 8 Prozent unter dem Wert des Vorjahres (1.192 Millionen Euro). Ein Umstand, der im wesentlichen auf den Verkauf einiger Gesellschaften zur?ckzuf?hren ist (Egic und Coelme, Reyrolle Pacific, Asta). Das EBITA des Jahres 2004 in H?he von minus 55,3 Millionen Euro (2003: 21,3 Millionen Euro) war durch Einmaleffekte (Restrukturierungsaufwendungen inklusive Goodwill-Abschreibungen, Buchgewinne aus Firmenverk?ufen) von in Summe minus 70 Millionen Euro belastet. Durch die dadurch erzielte Reduktion an Kapazit?ten hat der Bereich Energie?bertragung und -verteilung nunmehr eine gute Ausgangsposition für die n?chsten Jahre geschaffen.

Der Auftragseingang des Unternehmensbereiches Infrastruktur (VA Tech ELIN EBG,aii) hat sich im Jahr 2004 um 4 Prozent auf 838 Millionen erh?ht (2003: 808 Millionen Euro). Der Auftragsstand zeigte sich mit 504 Millionen Euro konstant auf hohem Niveau (2003: 570 Millionen Euro). Der Umsatz verbesserte sich in 2004 um 21 Prozent auf 863 Millionen Euro (2003: 714 Millionen Euro). Das EBITA lag mit 25,5 Millionen Euro auf dem Niveau des Vorjahres (26,2 Millionen Euro) auf Grund eines geringeren Beitrages des IT-Bereiches.

Die VA Tech WABAG erfuhr unter der industriellen F?hrung der VA Tech ELIN EBG ein umfassendes Redimensionierungsprogramm. Zu den wichtigsten Ma?nahmen z?hlte dabei der Verkauf des Standortes Ravensburg sowie der Gesch?ftseinheiten in Deutschland und Frankreich. Der Auftragseingang lag in 2004 mit 181 Millionen Euro bedingt durch die Redimensionierung hinter dem Vergleichswert des Vorjahres (251 Millionen Euro). Der Auftragsstand betrug 246 Millionen Euro (2003: 320 Millionen Euro). Auch der Umsatz lag mit 156 Millionen Euro durch die Redimensionierungsma?nahmen unter dem Niveau des Vorjahres (196 Millionen Euro). Das EBITA betrug minus 39,2 Millionen Euro bedingt durch Einmaleffekte im Rahmen der Reorganisationsma?nahmen
(2003: minus 39,4 Millionen Euro).

Ausblick 2005

Das Jahr 2005 sollte auch bei leichter Abschw?chung gegen?ber 2004 für den VA Tech-Konzern in Summe weiterhin ein g?nstiges Investitionsklima der Kapitalg?terindustrie bringen.
Sowohl in der Eisen- und Stahlindustrie als auch in der Energiebranche und im Infrastrukturbereich weisen die Indikatoren nach oben.
Nach dem Rekord-Auftragseingang des Vorjahres und auf Basis des hohen Auftragsstandes ist ein Anstieg im Umsatz im heurigen Jahr zu erwarten. Mehr als 70 Prozent des geplanten Umsatzes 2005 ist bereits durch den Auftragsstand abgesichert. Der VA Tech Vorstand bekr?ftigt daher die Anfang J?nner bereits angehobene Prognose für das Konzernergebnis 2005 in H?he von mehr als 66 Millionen Euro. Entscheidend daf?r ist auch der erfolgreiche Abschluss des Redimensionierungsprogrammes in 2004 mit dem Ergebnis einer signifikant reduzierten Fixkostenbasis und dem Verkauf bzw. der Schlie?ung von nicht profitablen Einheiten.

Die Entwicklung der VA Tech und ihrer Gesch?fte wird durch die m?gliche ?bernahme durch Siemens wesentlich beeinflusst. Eine Absch?tzung der Auswirkungen ist zum gegenw?rtigen Zeitpunkt nicht m?glich.

F?r R?ckfragen steht Ihnen gerne zur Verf?gung:
Bettina Pepek
Pressesprecherin
Tel: +43 1/89100-3400, Fax: +43 1/89100-4103
e-mail: bettina.pepek@vatech.at


Dr. Wolfgang Schwaiger
Kommunikation und Investor Relations
Tel: +43 732/6986-9222, Fax: +43 732/6980-3416
e-mail: wolfgang.schwaiger@vatech.at

Wien, 10. M?rz 2005


Gesch?ftsjahr 2004: ?bersicht ?ber die bedeutendsten Auftr?ge

Metallurgietechnik (VAI)
Die regionale Verteilung der Auftragseing?nge im Jahr 2004 zeigt einen Anteil von 36 Prozent aus Europa (darin enthalten 12 Prozent GUS) und 36 Prozent aus Asien (darin enthalten 26 Prozent China).
Ein wesentlicher Beitrag zum gestiegenen Auftragseingang des Jahres 2004 war die ?berproportional gute Entwicklung im Bereich Eisen- und Stahlerzeugungstechnik. Beispiele daf?r waren u.a. ein neuer Hochofen für CST in Brasilien, Stahlwerksmodernisierungen für Kunden in der GUS und für USS Kosice in der Slowakei sowie Stranggie?anlagen in der GUS, Korea, Indien und Schweden. Mit der Auftragsunterzeichnung für ein weiteres Rostfreistahlwerk für Taiyuan Iron & Steel konnten seit 2003 f?nf von sechs auf diesem Gebiet am Weltmarkt vergebenen Auftr?gen gewonnen werden. Der koreanische Stahlkonzern Posco erteilte den Auftrag für die erste gro?industrielle Finex-Anlage. Im Bereich der Walzwerks- und Bandbehandlungsanlagen waren nennenswerte Auftr?ge die Kapazit?tsausweitung des Warmwalzwerkes Hadeed in Saudi Arabien sowie zwei Warmwalzmodernisierungen für Erdemir in der T?rkei. Neben den mit dem metallurgischen Anlagenbau verbundenen Auftr?gen konnten im Bereich Automation auch eigenst?ndige Automationsauftr?ge aus ?sterreich, Deutschland, der T?rkei und Indien verbucht werden.

Energieerzeugung (VA Tech Hydro)
In der regionalen Betrachtung der neuen Auftragseing?nge zeigte sich Europa mit 75 Prozent als stabiler Markt, gefolgt von Asien mit 12 Prozent.
Ein bedeutendes Projekt 2004 war das Pumpspeicherkraftwerk Kops II der Vorarlberger Illwerke. Die Entscheidung für die neue, hochflexibel einsetzbare 450 MW-Wasserkraftanlage wurde zur Vorbeugung von Stromausf?llen und dadurch bedingte gr??ere Netzschwankungen getroffen. Ein weiteres wichtiges Projekt war das Gro?kraftwerk "Teesta Low Dam Stage III" in Indien, einem wichtigen au?ereurop?ischen Wachstumsmarkt. Weitere Beispiele zur Forcierung der Wasserkraft als erneuerbarer Energietr?ger sind das Kleinkraftwerk Nussdorf in der N?he von Wien (mit Hydromatrix-Technologie) sowie die Inbetriebnahme der technologischen Weltneuheit Straflo-Matrix im Kleinwasserkraftwerk Agonitz in Ober?sterreich.

Weitere bedeutende Projekte im Jahr 2004 waren zahlreiche Turbogeneratoren für General Electric, Rohrturbinenkomponenten für den chinesischen Kunden Dongfang sowie verschiedene Auftr?ge für Kraftwerkserneuerungen in den USA und in Europa.

Energie?bertragung und - verteilung ( VA Tech T&D)
Die auftragsst?rksten Regionen waren Europa mit einem Anteil von 47 Prozent gefolgt von Naher/Mittlerer Osten, Afrika mit 22 Prozent. Die bedeutendsten Auftr?ge des Jahres 2004 waren eine schl?sselfertige Schaltanlage in Tunesien, drei gro?e Schaltanlagen in Algerien, zwei Gro?auftr?ge in Rum?nien, eine Schaltanlage in Qatar und in Abu Dhabi, mehrere Turnkey Projekte in UK, sowie neben etlichen Kleinauftr?gen zwei Grossauftr?ge in Brasilien.

Infrastruktur (VA Tech Elin EBG, VA Tech Wabag, aii)
Die neuen Auftr?ge kommen zum gr??ten Teil aus den L?ndern ?sterreich (55 Prozent), Deutschland (17 Prozent) und Tschechien (7 Prozent).
Der gr??te Auftrag erfolgte durch die Hypo Alpe Adria im Rahmen der technischen Geb?udeausr?stung (komplette Elektrotechnik sowie Heizungs-, Klima-, L?ftungs- und Sanit?rtechnik) eines neuen Businesskomplexes in Zagreb. Dieses Projekt verdeutlicht die verst?rkte Ausrichtung auf die Investitionst?tigkeit in den L?ndern Zentral- und Osteuropas.
Die strategische Ausrichtung als technischer Geb?udeausr?ster zeigt Gro?auftr?ge in Deutschland und Bulgarien. In Deutschland werden das Einkaufszentrum Eastgate Berlin sowie der Philipps-Standort in Hamburg errichtet, in Bulgarien das S-Center Sofia.
F?r Stra?enbahnantriebe konnten Auftragserfolge aus Sevilla, sowie Phoenix und Seattle verbucht werden. Seitens der Wiener Linien wurde der Rahmenauftrag zur Lieferung von 150 weiteren ULF (Ultra Low Floor) im Wert von ?ber 100 Millionen Euro unterzeichnet. Die auftragsst?rksten Regionen für VA Tech WABAG waren Europa (34 Prozent) und Asien (35 Prozent). Bedeutende Auftr?ge des Jahres 2004 waren die Realisierung der Abwasseranlage Baraki in Algier, die Errichtung einer industriellen Trinkwasseraufbereitung im indischen Durgapur, die Trinkwasseraufbereitungsanlage R?tgen in Deutschland sowie die Gesamtsanierung einer Abwasserreinigungsanlage in Romanshorn in der Schweiz.

Die b?rsenotierte VA Technologie AG (VA Tech) ist ein fokussiertes Technologie- und Serviceunternehmen, das Wert für Kunden ?ber den gesamten Anlagen-Lebenszyklus schafft. Der Konzern verf?gt ?ber f?hrende internationale Positionen in den Bereichen Metallurgietechnik, Energieerzeugung, Energie?bertragung und -verteilung sowie Infrastruktur.

Nachdem am 10. Dezember 2004 von der Siemens AG ?sterreich ein ?bernahmeangebot für die VA Tech gelegt wurde, endete mit 25. Februar 2005 daf?r die verl?ngerte Annahmefrist. Die Summe an eigenen und an Siemens angebotenen Aktien betr?gt 97,15%. Damit ist eine Bedingung von Siemens für eine ?bernahme erf?llt. Bis zur Freigabe durch die Kartellbeh?rden der EU, USA und Kanadas gilt für VA Tech und Siemens ein Vollzugsverbot.

Diese und weitere Presseaussendungen des VA Tech-Konzerns sind auf der Homepage http://www.vatech.at abrufbar bzw. k?nnen mittels automatischem Abo-Service individuell zugesandt werden. Von Siemens ?sterreich und VA Tech wurde unter http://www.siemens.at/together eine Internet-Plattform eingerichtet, auf der alle wichtigen Informationen zu finden sind.
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