10.04.03

10.4.2003: Auslandsgeschäft und Übernahme retten Prognosen der Sto AG für 2002

Der nachhaltige Fassadensanierer Sto AG (WKN 727413), Stühlingen, wird seinen Aktionären für 2002 eine Dividende von 79 Cent je Vorzugsaktie auszahlen. Der Konzern hatte in diesem Jahr einen Umsatz von rund 655 Millionen Euro zu verzeichnen, und landete damit fünf Millionen Euro über der Prognose.

Sto hat im vergangenen Jahr den Konkurrenten ispo GmbH übernommen, der einst zum Baukonzern Dykerhoff gehörte. Ohne Einbeziehung von ispo habe der Umsatz bei 470 Millionen gelegen, was aber immer noch einen Zuwachs von 10 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr bedeutete, so Sto. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern EBIT sei moderat auf rund 22 Millionen Euro gestiegen, heißt es in einer Meldung zu den vorläufigen Zahlen für 2002. Der Konzernüberschuss sei mit 8,8 Millionen Euro leicht rückläufig (2001: 9,2 Millionen Euro). Die Dividende bleibe stabil bei 0,79 Euro je Vorzugsaktie.

In Deutschland habe man sich der starken Abwärtsbewegung der Baubranche nicht vollständig entziehen können (Inlandsumsatz ca. 364 Millionen Euro). Im Ausland habe sich 2002 dagegen die gute operative Entwicklung der Tochtergesellschaften fortgesetzt, die allerdings auch durch die Einbeziehung des ispo-Geschäfts weiter gewachsen seien. Insgesamt habe der Auslandsumsatz rund 290 Millionen Euro betragen.
Als Gründe für die EBIT-Steigerung nennt Sto ein unverändert striktes Kostenmanagement sowie die konsequente Beachtung eines angemessenen Preis-Leistungsverhältnisses.
Sto hatte Ende vergangenen Jahres 3936 Mitarbeiter, fast 1000 mehr als am 31. Dezember 2001.
Für 2003 erwartet der Fassadensanierer zwar keine grundlegende Verbesserung der Situation der deutschen Baubranche. Nach der Integration von ispo und daraus resultierenden positiven Effekten gehe man aber davon aus, den Inlandsumsatz stabil zu halten und im Ausland das Wachstum fortzusetzen.
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