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10.4.2007: Conergy AG stattet sich mit Silizium für das laufende Jahr aus

Die Hamburger Conergy AG hat sich drei Monate vor dem geplanten Produktionsstart der eigenen Solarfabrik über 80 Prozent des für 2007 benötigten Siliziums und benötigter Vorprodukte für die Fertigung eigener Solarmodule mit einer Gesamtspitzenleistung von rund 50 Megawatt vertraglich gesichert.

Wie das Unternehmen mitteilt, hat es bei diversen Lieferanten mehr als 50 verschiedene Verbrauchmaterialien und Komponenten, wie beispielsweise Silizium, eisenfreies Solarglas, Spezialgase für den Fertigungsprozess, Slury und Silberpaste, Anschlussdosen und Aluminiumrahmen zur Produktion von Wafer, Zellen und Modulen bestellt.

Mit den Lieferanten könnte Conergy nach eigenen Angaben bereits heute auch die Mengen der für den Ausbau der eigenen Produktion notwendigen Zulieferungen für das Jahr 2008 und darüber hinaus absichern. Vor dem Hintergrund des substanziellen Kapazitätsausbaus der Siliziumindustrie erwartet Conergy aber bis 2008 deutlich günstigere Einkaufskonditionen, von denen das Unternehmen bei weiteren Vertragsabschlüssen im zweiten Halbjahr 2007 profitieren will.

Bereits seit Februar werden kontinuierlich Maschinen für den Aufbau der voll integrierten solaren Wafer-, Zell- und Modulproduktion ins neue Werk geliefert, montiert und für den Start der Fertigung ab Sommer 2007 in Frankfurt an der Oder eingespielt. Neben den Außenarbeiten am Gebäude seien mittlerweile auch die Innenarbeiten nahezu abgeschlossen und die gesamte Infrastruktur zum Betriebsbeginn vorbereitet, heißt es weiter.

Ab 2008 stehe Conergy die volle Produktionskapazität von 250 Megawatt für die Eigenproduktion solarer Wafer, Zellen und Module zur Belieferung ihrer Vertriebsniederlassungen in aktuell 25 Ländern zur Verfügung.

Die Conergy-Aktie gewann heute im Xetra-Handel 0,9 Prozent auf 56,27 Euro hinzu (11:33 Uhr) und notiert damit rund acht Prozent über ihrem Vorjahreswert.

Conergy AG: ISIN DE0006040025 / WKN 604002
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