10.06.05 Erneuerbare Energie

10.6.2005: Br?ssel will kein Einheitsmodell zur F?rderung Erneuerbarer Energien - EU-Energiekommissar lehnt VDEW-Forderung ab

Der EU-Kommissar für Energie, Andris Piebalgs, hat die Forderung des Verbandes der deutschen Elektrizit?tswirtschaft (VDEW) nach einer europaweiten Harmonisierung der F?rdermodelle für Erneuerbare Energien zur?ck gewiesen. Das meldete die Informationskampagne für Erneuerbare Energien, Berlin. "Ich bin der Ansicht, dass die Vorschl?ge für eine harmonisierte europ?ische F?rderregelung - derzeit - verfr?ht sind. Wir m?ssen zun?chst die bestehenden nationalen Systeme und Erfahrungen in den jeweiligen Mitgliedsstaaten gr?ndlich analysieren", sagte Piebalgs laut dem Bericht. Erst wenn das Gesamtbild deutlich werde, lasse sich aufzeigen, in welche Richtung eine langfristige Strategie gehen m?sse. Ende des Jahres werde das EU-Energiekommissariat die Analyse vorlegen. Es sei allerdings unverkennbar, "dass direkte F?rderma?nahmen auch in Zukunft weiter von grundlegender Bedeutung für eine ausreichende Marktdurchdringung mit Strom aus erneuerbaren Energien sein werden", so der EU-Kommissar in einer Grundsatzrede zu den Herausforderungen der europ?ischen Energiepolitik auf dem VDEW-Kongress 2005 in Berlin.

Piebalgs habe in seinem rund halbst?ndigen Vortrag hervor gehoben, dass Erneuerbare Energien bereits im Jahr 2010 ein ma?geblicher Bestandteil des europaweiten Energiemix sein werden w?rden, hie? es. "Nach dem derzeitigen Kurs wird die EU bis 2010 18 Prozent des Stroms aus erneuerbaren Energien verbrauchen", sagte Piebalgs. Damit wird laut der Meldung das Ziel der EU-Richtlinie zu Erneuerbaren Energien, das bei einem Anteil von 22 Prozent liegt, leicht verfehlt. Deutschland habe 2004 knapp 10 Prozent des Stroms aus Erneuerbaren Energien erzeugt.

Die Rede im Originaltext zum Download:
http://www.unendlich-viel-energie.de/fileadmin/dokumente/andere_pdfs/VDEW9JuneBerlinD.pdf
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