10.7.2006: Spanische Partner wollen eigene Polysilizium-Produktion aufbauen - Investitionsvolumen 250 Millionen Euro

250 Millionen Euro wollen die Regierung der Region Analusien, der spanische Energiekonzern Endesa und der Windrotorenhersteller Isofoton in die Produktion von Polysilizium investieren. Die Partner planen laut einem Bericht der Agentur europa press (ep) den Bau einer Fabrik in der Ortschaft Los Barrios im weiteren Umfeld der andalusischen Hafenstadt Cádiz. Die Anlage solle sich auf einer Fläche von rund 1000.000 Quadratmetern erstrecken und bis zu 2.500 Tonnen Polysilizium pro Jahr herstellen.

Offenbar stehe die Investionenentscheidung in engem Zusammenhang mit den wachsenden Engpässen bei der Belieferung mit herkömmlich produzierten Solarzellen, so ep weiter. Die beeinträchtige die Weiterentwicklung der andalusischen Solarwirtschaft, die in Europa als führend gelte zunehmend. Derzeit liege die Nachfrage nach dem mineralischen Rohstoff auf einem Niveau von weltweit 13.000 Tonnen. Dieses werde Branchenkennern zufolge bis zum Jahr 2015 auf bis zu 150.000 Tonnen klettern. Zudem konzentriere sich die Herstellung von Solarkollektoren bereits jetzt auf wenige Produzenten vornehmlich in Japan (48 Prozent), Europa (27 Prozent) und in den USA (11 Prozent).

Empresa Nacional de Electricidad SA (Endesa): ISIN ES0130670112 / WKN 871028

Bild: Silizium / Quelle: PVA TePla AG / Quelle: Unternehmen
Aktuell, seriös und kostenlos: Der ECOreporter-Newsletter. Seit 1999.
Nach oben scrollen
ECOreporter Journalistenpreise
Anmelden
x