11.11.02

11.11.2002: Meldung: Umweltbank AG: UmweltBank präsentiert Index für deutsche Umweltaktien

UmweltBank präsentiert neuen Index für deutsche Umweltaktien während der Internationalen Anlegermesse (IAM) in Düsseldorf

Düsseldorf, 8. November 2002 - Die Nürnberger UmweltBank AG präsentiert im Rahmen der Internationalen Anlegermesse (IAM) den neu aufgelegten Index für deutsche Umweltaktien (UBAI). Vier Wochen nach dem Start zeichnet sich ein positiver Trend ab: Der Index ist bereits um 8,60 Prozent gestiegen.

Der UmweltBank-AktienIndex (UBAI) Deutschland wurde von der UmweltBank neu entwickelt. Der Index zeigt die Kursentwicklung des gesamten deutschen Umwelt-Aktienmarktes auf. Er enthält derzeit alle 18 börsennotierten deutschen Aktien, die sich auf das Thema Ökologie und nachhaltiges Wirtschaften spezialisiert haben. Anhand des UBAI kann die Kursperformance deutscher Umweltwerte mit der Entwicklung anderer Indices wie zum Beispiel dem DAX (Deutscher Aktien-Index) verglichen werden. Der UBAI startete am 30. September 2002 mit einem Indexstand von 1.000,00 Punkten. Vier Wochen später lag er bei 1.086,02 Punkten. "Dies spiegelt den leichten Aufwärtstrend an den Börsen wider. Der Vergleich zum DAX (+13,86 %), NEMAX All Share (+22,62 %) und dem NEMAX 50 (+27,71 %) zeigt, dass Umweltaktien (UBAI +8,60 %) das Potenzial haben, von Fondsmanagern und Privatanlegern wiederentdeckt zu werden. Der Markt der erneuerbaren Energien hat vor dem Hintergrund des Fortbestands des EEG und der günstigen Unternehmensbewertungen alle Chancen eines dynamischen Comebacks", kommentiert Horst P. Popp, der Gründer und Vorstandsvorsitzende der Nürnberger UmweltBank AG die Zukunftsperspektiven der Branche.

Alle in den UmweltBank-AktienIndex (UBAI) Deutschland aufgenommenen Unternehmen müssen den ethisch-ökologischen Kriterien genügen, die für die gesamte Geschäftstätigkeit der UmweltBank als Maßstab gelten. Diesen Ansprüchen werden zum Beispiel Unternehmen gerecht, die ausschließlich auf dem Geschäftsfeld der regenerativen Energiegewinnung tätig sind. Branchenspezifisch dominieren im UBAI die Wind- und die Solarbranche. Ausgeschlossen sind Unternehmen, die in Großkraftwerke investieren oder Waffen, Militärgüter, umweltschädliche Produkte und Technologien produzieren oder handeln. Nicht aufgenommen werden ebenfalls Unternehmen, die Umweltauflagen nicht einhalten oder sozial unverträglich wirtschaften.

Die Gewichtung der Einzeltitel richtet sich nach der Marktkapitalisierung bzw. den Aktien im Freefloat, wobei das Schwergewicht aktuell auf den Performancetiteln Nordex und Wedeco liegt. Der maximale Anteil eines Einzeltitels wurde auf zehn Prozent begrenzt.
Die in den UmweltBank-AktienIndex (UBAI) Deutschland aufgenommenen Umweltwerte sind alle über die UmweltBank handelbar: B.A.U.M., Cargolifter, EnergieKontor, farmatic, Nordex, Plambeck, P&T Technology, REpower, S.A.G., Solar-Fabrik, SolarWorld, Solon, Sunways, UmweltBank, Umweltkontor, Unit energy, Wedeco, WindWelt.

Im Unterschied zum 20 Werte umfassenden weltweiten NAI (Natur-Aktien-Index), der 1997 von der Redaktion des Münchner Monatsmagazins Natur & Kosmos und dem Öko-Invest-Verlag in Wien aufgelegt wurde, richtet sich die Anzahl der Werte im Marktindex UBAI nach der Zahl börsennotierter deutscher Umweltwerte unabhängig vom Markt-segment und ist derzeit nicht auf eine bestimmte Anzahl begrenzt (vgl. NEMAX All Share).

Im UBAI ist auch die im Freiverkehr notierte Aktie der UmweltBank vertreten. Die 1997 gegründete Bank ist seit 25. Juni 2001 börsennotiert. Die rund 4,7 Mio. Stückaktien befinden sich zu 100 Prozent im Streubesitz. Das Unternehmen ist in den ersten fünf Jahren rasant gewachsen. Die Bilanzsumme wurde Jahr für Jahr kontinuierlich erhöht, zuletzt um 50 Prozent. "Wir sind eine kleine Bank mit großer Zukunft", so Vorstand Horst P. Popp.

Die Entwicklung des UmweltBank-AktienIndex (UBAI) Deutschland wird zunächst monatlich im Internet unter www.umweltbank.de und quartalsperiodisch im Newsletter Bank & Umwelt veröffentlicht.

Zur UmweltBank AG:
Die UmweltBank AG besteht seit 1997. Ende 2001 hatte sie eine Bilanzsumme von rund 320 Mio. Euro. Die UmweltBank versteht sich als professionell arbeitende Spezialbank im Umweltfinanzbereich. Sie bietet ökologische Geldanlagen mit guter Rendite an. Zu den bankeigenen Sparangeboten gehören das täglich verfügbare UmweltPluskonto, Sparbücher, ein Wachstumsparen, Sparbriefe und Sparverträge.
Zusätzlich vermittelt die UmweltBank Umweltaktien und -fonds, geschlossene Fonds und ökologische Versicherungen. Mit den Einlagen der Kunden werden umweltfreundliche Projekte zu Vorzugs-konditionen finanziert. Die UmweltBank investiert in nachhaltig wirtschaftende Unternehmen, schwerpunktmäßig vergibt sie Kredite im Bereich erneuerbare Energien sowie ökologisches Bauen. Private Bauherren erhalten für Öko-Komponenten beim Hausbau Zinsvergünstigungen.
Nach oben scrollen
ECOreporter Journalistenpreise
Anmelden
x