11.12.06 Erneuerbare Energie

11.12.2006: Forschungsprojekt zur Zwischenspeicherung von Windenergie gestartet

An der Universität Oldenburg ist ein Wind-Wasserstoff-System zur Zwischenspeicherung von Windenergie in Betrieb genommen worden. Ziel des Forschungsprojektes "HyWindBalance" ist es einer Mitteilung der Planungsgemeinschaft Energie und Umwelt zufolge, die schwankende Leistungsabgabe von Windparks zu mindern, indem elektrische Energie in Form von Wasserstoff gespeichert und auf Anforderung mittels Brennstoffzelle wieder ins Stromnetz eingespeist wird. Das Projekt werde von einem Konsortium aus Oldenburger Unternehmen und der Universität durchgeführt und umfasse unter anderem eine Anlage mit einer Leistung von fünf Kilowatt.

Ein Schwerpunkt der Projektarbeit sei die Entwicklung optimierender Betriebsstrategien, um Wind-Wasserstoff-Systeme wirtschaftlich betreiben zu können. Das jetzige Forschungssystem bilde den ersten Schritt; zum Abschluss der laufenden Entwicklungsphase Ende 2007 werde die Realisierbarkeit einer Anlage in der 300-Kilowatt-Klasse geprüft. Langfristig gehe es um ein großtechnisches Kraftwerk, das sich im mehrstelligen Megawatt-Bereich bewegt, um für die Dimensionen zukünftiger Offshore-Windparks relevant zu sein. Laut Projektleiter Dr. Igor Waldl will man in zehn Jahren so weit sein.
Das Projekt werde von einem Konsortium aus Oldenburger Unternehmen und der Universität durchgeführt und umfasse unter anderem eine Anlage mit einer Leistung von fünf Kilowatt.

Ein Schwerpunkt der Projektarbeit sei die Entwicklung optimierender Betriebsstrategien, um Wind-Wasserstoff-Systeme wirtschaftlich betreiben zu können. Das jetzige Forschungssystem bilde den ersten Schritt; zum Abschluss der laufenden Entwicklungsphase Ende 2007 werde die Realisierbarkeit einer Anlage in der 300-Kilowatt-Klasse geprüft. Langfristig gehe es um ein großtechnisches Kraftwerk, das sich im mehrstelligen Megawatt-Bereich bewegt, um für die Dimensionen zukünftiger Offshore-Windparks relevant zu sein. Laut Projektleiter Dr. Igor Waldl will man in zehn Jahren so weit sein.

Bildhinweis: Vielen ist nicht bewusst, was für komplexe Technologien sich in Windkraftanlagen verbergen: Eingang zum Inneren eines Windturmes / Quelle: ECOreporter.de
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