11.12.06

11.12.2006: Meldung: Interseroh Pfand-System investiert in Zählzentren

ie Interseroh Pfand-System GmbH wird die Aufrüstung ihrer Zählzentren mit der vorgeschriebenen neuen Ausleseeinheit zur Erkennung der unsichtbaren Sicherheitsfarbe auf Einwegflaschen und -dosen sowie den dazugehörigen Zertifizierungsprozess bereits Mitte Januar 2007 abschließen. Die von anderen Marktteilnehmern als knapp eingeschätzte und von der DPG (Deutsche Pfandsysteme GmbH) vorgegebene Frist endet erst zum 1. Februar 2007. Mit der Aufrüstung auf die neue Technik ist eine Investition im sechsstelligen Bereich verbunden, teilte die Geschäftsführerin der Interseroh Pfand-System, Doris Wiesner, mit. Das Zertifizierungsverfahren begann in den elf Interseroh-Zählzentren bereits Mitte November 2006. Eine Großzählmaschine am Standort Oberhausen war schon Ende September mit der neuen Ausleseeinheit aufgerüstet und als Pilot in Deutschland zertifiziert worden. "Wir arbeiten in einer guten und engen Kooperation mit dem Automatenhersteller Anker-Andersen. Dies sichert das Einhalten der Zeitpläne", erklärte Wiesner. Sie sehe das Interseroh Pfand-System damit in einer guten Position gegenüber den Wettbewerbern.

Die leeren Kunststoffflaschen und Getränkedosen aus dem Einwegpfand werden in den Zählzentren elektronisch gezählt und über den EAN-Code und das DPG-Sicherheitslogo datentechnisch zugeordnet und anschließend durch Verpressen oder Shreddern entwertet. Um verrechnet werden zu können, muss jedes Gebinde die ebenfalls als Pfandmerkmal aufgetragene Sicherheitsfarbe aufweisen. Diese kann nur durch die neuen Ausleseeinheiten erkannt werden. Ziel ist es, Pfandbetrug zu verhindern.

Die gewonnenen Daten ermöglichen die Zuordnung zum Getränkeabfüller oder -importeur, so dass die Pfandverrechnung mit Hilfe der INTERSEROH-Clearingstelle zwischen diesem und der Rücknahmestelle vorgenommen werden kann. "Neben einer komplexen EDV auf einer sehr hohen Sicherheitsstufe, die mit der Führung eines Bankkontos vergleichbar ist, muss auch das Zählzentrum vor Eingriffen von außen geschützt werden", erläutert Zertifizierer Dr. Hans-Bernhard Rhein, Sarstedt.

Für den Zertifizierungsprozess im Rahmen der Vollauslesung der Einweggebinde sieht die von DPG autorisierte Umweltkanzlei Rhein den Schwerpunkt in einem technisch und organisatorisch auf hohem Sicherheitsstand betriebenen Zählzentrum einer hohen Präzision der Gebindeerkennung und Datenzuordnung einer einwandfreien und nachvollziehbaren Betriebsdokumentation.

In den elf Interseroh-Zählzentren werden die Flaschen und Dosen aus dem Einwegpfand des bundesweiten Rücknahmenetzes zusammengetragen, um die Erfassung zu dokumentieren und die Verrechnung der Pfandentgelte einzuleiten. Mit den Maschinen werden die Pfanddaten der Gebinde vollautomatisch erfasst und entwertet, bevor die entleerten Einweg-Flaschen und Dosen sortiert und zu Rohstofffraktionen gebündelt werden.

Interseroh betreibt die Zählzentren an eigenen Standorten oder gemeinsam mit Kooperationspartnern. Dies sind zum Beispiel zertifizierte Entsorgungsfachbetriebe, die die notwendigen umweltrechtlichen Genehmigungen vorweisen und teilweise auch aus ihrer langjährigen Erfahrung heraus den Transport der Gebinde übernehmen können.

Kontakt:
Michael Block
Leiter Unternehmenskommunikation
INTERSEROH AG
Stollwerckstr. 9a, 51149 Köln
Tel.: 02203 / 9147-1264, Fax: 02203 / 9147-1406
Mobil: 0173 / 5398340 und 0177 / 6040900
eMail: m.block@interseroh.de, Web: www.interseroh.de
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