11.03.05

11.3.2005: Meldung: Energie Baden-W?rttemberg AG (EnBW): Konzern-Bilanz 2004

Konzern-Bilanz für das Gesch?ftsjahr 2004
EnBW schlie?t Turnaround z?gig und erfolgreich ab und verbessert Ergebnis vor Steuern um 1,8 Milliarden Euro

Alle Ertragsziele deutlich ?bertroffen/Free Cashflow um 2,7 Mrd. Euro verbessert/Nettoverschuldung fast halbiert/Gestaltungsspielraum für Zukunftsma?nahmen wiedererlangt/Dividendenvorschlag auf h?chstem Niveau der EnBW-Konzerngeschichte/Claassen: "Gro?er Erfolg und gro?es Kompliment für gesamte Belegschaft"

Karlsruhe. Die Energie Baden-W?rttemberg AG (EnBW) hat im Gesch?ftsjahr 2004 alle wichtigen Ertragskennzahlen des Konzerns deutlich verbessert und damit den wirtschaftlichen Turnaround erfolgreich und sehr z?gig abgeschlossen. Dabei wurden alle für das Jahr 2004 gesetzten Ertragsziele deutlich ?bertroffen.


Operative Ertragskraft deutlich verbessert/EBT erh?ht sich um 1,8 Milliarden Euro

Das Konzernergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg im Berichtsjahr 2004 im Vergleich zum Vorjahr 2003 um 119 Prozent auf ?ber 2,2 Milliarden Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) verbesserte sich von -190 Millionen Euro im Jahr 2003 auf ?ber 1,2 Milliarden Euro im Jahr 2004; das Ergebnis vor Steuern (EBT) stieg um 1,8 Milliarden Euro auf 707 Millionen Euro (Vorjahr 2003: -1,1 Milliarden Euro). Der EnBW-Vorstandsvorsitzende, Prof. Dr. Utz Claassen, kommentiert die erreichten Ertragszahlen wie folgt: "Mit diesen Zahlen hat der EnBW-Konzern bereits im ersten vollen Gesch?ftsjahr seines Neuausrichtungsprozesses das beste gesamthafte Ergebnis erreicht, das er im Rahmen des voll umf?nglich deregulierten Marktes je operativ erzielt und verdient hat."

Bereinigt man die vorstehenden Ergebnisse des Vorjahres 2003 um die seinerzeitigen "Altlasten" bzw. Einmaleffekte, so liegen auch bei entsprechend bereinigter Basis die Werte des Jahres 2004 deutlich ?ber den Ergebniskennzahlen des Vorjahres 2003: Beim EBITDA stieg das Ergebnis bereinigt um 49,3 Prozent oder 734 Millionen Euro, beim EBIT um 76,9 Prozent oder 529 Millionen Euro. Das EBT erh?hte sich auf bereinigter Basis sogar um 198,3 Prozent oder 470 Millionen Euro. Vorstandschef Claassen hierzu: "Mit diesen Steigerungsraten hat der EnBW-Konzern seine urspr?nglich erst für das Jahr 2008 angestrebte Vision, im Wettbewerbsvergleich die h?chste Ver?nderungsgeschwindigkeit und -intensit?t zu erreichen, bereits im Jahr 2004 realisiert. Das ist ein gro?er Erfolg und ein gro?es Kompliment für unsere gesamte Belegschaft."

Wesentlich für die au?erordentlich erfreuliche Entwicklung der Ertragszahlen und erhebliche St?rkung der Ertragskraft waren verschiedene operative Verbesserungen. So wurden die ehrgeizigen TOP-FIT-Ziele im Berichtsjahr 2004 sowohl mengenm??ig als auch auf der Zeitachse deutlich ?bertroffen. "Im vergangenen Jahr haben wir mit 495 Millionen Euro unsere Kostensenkungsziele um 24 Prozent ?bertroffen. Diese Erfolgsgeschichte wollen wir konsequent fortschreiben: Wir haben für das Jahr 2005 bereits Ma?nahmen mit einem kumulativen nachhaltigen Volumen von 634 Millionen Euro umgesetzt", betont Finanzvorstand Dr. Christian Holzherr, der zugleich Projektleiter des Top Fit-Teams ist.

Auch das Konzept zur Umstrukturierung des Konzerns und das Desinvestitionsprogramm konnten im wesentlichen erfolgreich abgeschlossen werden. Von 395 Gesellschaften vor Beginn des Neuausrichtungsprozesses wurden bis Anfang Februar dieses Jahres 154 Gesellschaften und Beteiligungen verkauft, verschmolzen, in Partnerschaften eingebracht, geschlossen oder aber anderweitig entkonsolidiert. Ebenso wurde Yello im Jahr 2004 aus eigener Kraft des Konzerns deutlich fr?her als geplant saniert. Auch die Personalkosten konnten im Konsens deutlich reduziert werden. Vorstandschef Claassen hierzu: "Im Ergebnis aller Ma?nahmen hat sich im Berichtsjahr der Umsatz pro Mitarbeiter im Konzern im Vergleich zum Jahr 2002 mehr als verdoppelt."


Nettoverschuldung nahezu halbiert/Free Cashflow stieg um 2,7 Milliarden Euro

Der au?erordentlich positive Gesch?ftsverlauf ist nicht nur bei den Ertragszahlen, sondern auch bei der Liquidit?t und in der Bilanzstruktur ablesbar. So wurde die Nettoverschuldung im Gesch?ftsjahr 2004 von knapp 7 Milliarden Euro auf rund 3,7 Milliarden Euro fast halbiert und hat damit bereits das urspr?nglich erst für Anfang 2007 angestrebte Niveau erreicht. Die Eigenkapitalquote erh?hte sich zum 31.12.2004 auf 9,7 Prozent, nachdem sie zwischen den Jahren 2000 und 2003 kontinuierlich auf bis zu 6,1 Prozent abgesunken war. "Positiv auf diese Entwicklung wirkten sich insbesondere der Verkauf eigener Aktien, das sehr gute Ergebnis nach Steuern, die erfreuliche Entwicklung der Kursreserven in den Wertpapieren sowie die Erh?hung der Anteile anderer Gesellschafter am Eigenkapital aus", erl?uterte Finanzchef Holzherr.

Deutliche Fortschritte weist auch die Finanzierungsseite auf. Der Operating Cashflow erh?hte sich um 700 Millionen Euro auf 1,6 Milliarden Euro; dies entspricht einer Steigerung um 79 Prozent. Auch die Ank?ndigung auf der Bilanzpressekonferenz des vergangenen Jahres, wonach für 2004 wieder ein deutlich positiver Free Cashflow erreicht werden sollte, hat sich mit der Steigerung um 2,7 Milliarden Euro auf 2,35 Milliarden Euro best?tigt. "Damit hat der Konzern seine Handlungs- und Gestaltungsfreiheit schnell und nachdr?cklich im wahrsten Sinne des Wortes zur?ckerk?mpft, ganz im Sinne der Prozesskette Liquidit?t - Ertrag -Potenzial", so EnBW-Chef Claassen.


Umsatz im Kerngesch?ft steigerte sich um 11 Prozent auf 9 Milliarden Euro

In allen drei Kerngesch?ftsfeldern Strom, Gas und energienahe Dienstleistungen steigerte die EnBW ihren Umsatz. So stiegen die Ums?tze im Gesch?ftsfeld Strom von 6,2 Milliarden Euro in 2003 auf 7 Milliarden Euro in 2004, im Gesch?ftsfeld Gas von 1,4 Milliarden Euro in 2003 auf 1,5 Milliarden Euro in 2004 und bei den Energie- und Umweltdienstleistungen von 483 Millionen EnBW Energie Baden-W?rttemberg AG Unternehmenskommunikation Seite 3 Pressemitteilung vom 11. M?rz 2005 Euro in 2003 auf 495 Millionen Euro in 2004. Der Umsatz im Kerngesch?ft konnte somit um insgesamt 10,9 Prozent auf 9 Milliarden Euro erh?ht werden. Aufgrund des erfolgreichen Desinvestitionsprogrammes sowie des dadurch reduzierten Umfangs des Konsolidierungskreises ging der Konzernumsatz gegen?ber dem Vorjahr um 1,1 Prozent auf 9,8 Milliarden Euro zur?ck.


Dividende

Die Energie Baden-W?rttemberg AG wird ihren Aktion?ren auf der am 29. April 2005 stattfindenden Hauptversammlung vor dem Hintergrund des bereits ein Jahr fr?her als erwartet erreichten "respektablen" Ergebnisses des Gesch?ftsjahres 2004 einen Dividendenvorschlag von 0,70 Euro je Aktie unterbreiten. "Dies ist die h?chste Dividende, die der EnBW-Konzern je ausgezahlt hat", so Finanzvorstand Holzherr. F?r die folgenden Jahre rechnet die EnBW bei entsprechend positiver Ergebnisentwicklung mit einer stetig steigenden Dividende.

EnBW Energie Baden-W?rttemberg AG
Unternehmenskommunikation
Pressemitteilung Durlacher Allee 93
76131 Karlsruhe
11. M?rz 2005 Telefon: +49 (07 21) 63-1 43 20
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