11.05.07 Nachhaltige Aktien , Meldungen

11.5.2007: Kapazitätsausbau der PVA TePla AG belastet Quartalsergebnis - Aktie verliert deutlich

Die PVA TePla AG hat im ersten Quartal 2007 mit 15,4 Millionen Euro rund 8,4 Prozent mehr Umsatz gemacht als im gleichen Vorjahresquartal. Das Betriebsergebnis (EBIT) rutschte von 0,7 Millionen Euro auf minus 0,1 Millionen Euro, wie das Unternehmen mitteilt. Verantwortlich hierfür seien vor allem hohe Kosten im Rahmen des Kapazitätsausbaus im Bereich Kristallzuchtanlagen. Hier seien Großaufträge eingegangen, die den Ausbau notwendig machten.
Der Auftragseingang sei im ersten Quartal 2007 um 88 Prozent auf 37,8 Millionen Euro gestiegen, heißt es weiter. Der Auftragsbestand habe sich im Vergleich zum Vorjahresquartal mit 123,4 Millionen Euro mehr als verdreifacht.

Der Umsatz im Bereich Vakuum-Anlagen ging demnach von 6,6 auf 6,4 Millionen Euro zurück, im Bereich Kristallzucht-Anlagen reduzierte sich der Umsatz leicht von 4,9 auf 4,8 Millionen Euro. Umsatztreiber war der Bereich Plasma-Anlagen, der die Erlöse von 2,8 auf 4,2 Millionen Euro steigerte.

Das Unternehmen bestätigt für das laufende Jahr seine Prognose für einen Konzernumsatz von 120 Millionen Euro und eine EBIT-Marge zwischen fünf und sieben Prozent. Die aktuelle EBIT-Marge liegt im Quartal bei minus 0,6 Prozent. Sie gibt das Verhältnis von Betriebsergebnis zum Umsatz an.
Die Aktie verlor heute morgen im Xetra-Handel 7,25 Prozent und fiel auf 6,40 Euro (10:24 Uhr). Damit liegt sie noch 35 Prozent über ihrem Vorjahreswert.

PVA TePla AG: ISIN DE0007461006 / WKN 746100

Bildhinweis: Kristallisation gehört zu den Geschäftsfeldern der PVA TePla AG. / Quelle: Unternehmen
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