11.05.07 Nachhaltige Aktien , Meldungen

11.5.2007: Sto AG übernimmt eigene Aktien von Aktionärsfamilie - ECOreporter.de sprach mit dem Leiter des Rechnungswesens über den Hintergrund

Die Stühlinger Sto AG hat den zehnprozentigen Gesamtanteil der Familie Seeberger an ihren Stammaktien zurückgekauft. Klaus Schildknecht, Leiter des Rechnungswesens der Sto AG, begründet den Vertrag: "Die Familie Seeberger hat angekündigt, dass sie sich zurückziehen will. Damit das Paket nicht in falsche Hände gerät, hat die Sto AG es übernommen."

Die restlichen 90 Prozent der Stammaktien liegen in Händen der Stotmeister Beteiligungs GmbH, in der die Anteile der Familie Stotmeister zusammengefasst sind. Über den Preis für das Aktienpaket mit einem Nennwert von rund 1,1 Millionen Euro wurde zunächst Stillschweigen vereinbart. Allerdings wird er in der Einladung zur Hauptversammlung am 27. Juni offengelegt, da das Geschäft von den Aktionären ebenso wie vom Aufsichtsrat vor Inkrafttreten noch genehmigt werden muss.

Was mit den zurückgekauften Aktien geschehen soll, konnte Schildknecht noch nicht sagen. "Das ist noch nicht entschieden."

Das Grundkapital setzt sich aus rund 4,3 Millionen nicht zum Börsenhandel zugelassenen Stamm- und 2,5 Millionen börsennotierten Vorzugsaktien zusammen. Der zehnprozentige Stammaktienanteil der Familie Seeberger entspricht demnach 6,299 Prozent des Grundkapitals der Sto AG.

Die Aktie der Sto AG war nach Bekanntgabe der jüngsten Geschäftszahlen steil nach oben geschossen (siehe ECOreporter.de-Beitrag vom 24. April).

Heute morgen gab das Papier im Xetra-Handel 1,66 Prozent ab und notierte bei 70,35 Euro (11:02 Uhr). Damit beträgt das Jahresplus immerhin noch rund 170 Prozent.

Sto AG: WKN 727413 / ISIN DE0007274136

Bildhinweis: Der Firmensitz der Sto AG in Stühlingen. / Quelle: Unternehmen
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