12.10.04 Nachhaltige Aktien , Meldungen

12.10.2004: "Katastrophaler Einbruch im Inland" - Bahnindustrie leidet unter Auftragschwäche

Der deutschen Eisenbahnindustrie geht es schlecht, das ist das Fazit einer Meldung
des Verband der Bahnindustrie in Deutschland VDB, Berlin. Die Auftragseingänge der Bahnindustrie seien im 1. Halbjahr 2004 stark eingebrochen. Nach 4,9 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum hätten die Einsenbahnbauer in Deutschland im laufenden Jahr Aufträge im Wert von nur 3,2 Milliarden Euro verbucht, so der VDB. das entspreche einem Rückgang um 34 Prozent. Neben dem etwas schwächeren Auslandsgeschäft sei dabei vor allem ein katastrophaler Einbruch im Inland zu verzeichnen, sagte Friedrich Smaxwil, Präsident des Verbandes der Bahnindustrie in Deutschland, anlässlich der Herbstpressekonferenz des VDB in Berlin. Wegen ausbleibender Aufträge habe die Industrie in der ersten Jahreshälfte bereits mehr als 1800 Arbeitsplätze abgebaut.

Eine Reihe von Unternehmen, die Bahntechnik herstellen, sind in Umwelt- und Nachhaltigkeitsfonds vertreten. Zu nennen ist vor allem die Vossloh AG, Werdohl, die ausschließlich in dieser Branche tätig ist. Ein Standbein im Eisenbahngeschäft haben aber auch Technologiekonzerne wie die Münchener Siemens AG oder die französische Alstom S.A..

Alstom S.A.: ISIN FR0000120198 / WKN 914815
Siemens AG: ISIN DE0007236101 / WKN 723610
Vossloh AG: ISIN DE0007667107 / WKN 766710

Schienennetz der Deutschen Bahn / Quelle: Unternehmen
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