12.11.01

12.11.2001: BWT AG mit Stagnation beim Gewinn 2001 - Neustrukturierung soll Profitabilität steigern

Die an der Wiener Börse notierte Best Water Technology (BWT; WKN 884 042) Mondsee / Aesch, veröffentlichte am Donnerstag einen Bericht zum Ende des dritten Quartals 2001. In den ersten neun Monaten konnte BWT demnach den Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 10,2 Prozent auf 311,1 Mio. Euro steigern. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) habe sich in diesem Zeitraum um 12,2 Prozent erhöht, das Ergebnis nach Steuern um 8,9 Prozent auf 19,9 bzw. 12,0 Mio. Euro, so BWT. Drei Mio. Schilling Restrukturierungskosten im dritten Quartal seien bereits eingerechnet. Das Unternehmen erklärte, dass das Ergebnis nach Steuern durch die Einmalaufwendungen auf dem Vorjahresniveau von 15 Mio. Euro stagnieren werde. Die ursprüngliche Prognose lautete auf 20 Mio. Euro. Im Jahr 2002 rechnet die BWT AG "bei einer sich nicht weiter verschlechternden Wirtschaftslage" mit einer Ergebnisverbesserung auf 24 Mio. Euro.

Der Geschäftsbereich "Aqua Systems Technologies" (AST, Wasseraufbereitung in Industrie und Kommune) solle neu strukturiert werden, erläuterten die österreichischen Wassertechnikexperten. Daraus erhoffe man sich eine Verbesserung des Ergebnisses pro Jahr in Höhe von sechs Mio. Euro, hieß es. Einmalige Kosten von sechs Mio. Euro würden das Ergebnis im laufenden Geschäftsjahr jedoch in derselben Höhe belasten, teilte BWT mit.

Die Kosteneinsparungen sollten unter anderem durch die Konzentration der AST-Konzernleitung am Hauptsitz der Christ AG in Aesch/Basel und die Integration von Tochtergesellschaften erreicht werden. Auch die Entlassung von 70 Mitarbeitern sei vorgesehen, so BWT. Die AST solle in Zukunft statt bisher über einzelne Tochtergesellschaften über eine Geschäftsbereichsorganisation geführt, die über klare Verantwortlichkeiten und Zielsetzungen für die einzelnen Industrien (Halbleiter, Pharma, Energie, F&B und industrielles Abwasser) sowie für das kommunale Trink- und Abwassergeschäft verfüge, erklärte das Österreichische Unternehmen. Mit der Umstruktierung wolle man die Forschung und Entwicklung sowie die Administration zentralisieren, hieß es. Marketing und Vertrieb sollten gleichzeitig gestärkt werden.
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