12.11.02 Nachhaltige Aktien , Meldungen

12.11.2002: Weg frei für vollständige Fusion von GLS und Ökobank

Die OekoGeno eG, Nachfolgerin der Ökobank-Genossenschaft, hat nach eigenen Angaben den Weg für die Fusion mit der GLS Gemeinschaftsbank eG frei gemacht. Dies wurde auf der Vertreterversammlung der OekoGeno-Genossenschaft am Samstag in Frankfurt beschlossen. Bereits vor einem Jahr war entschieden worden, dass die Bochumer GLS-Bank das Bankgeschäft der Ökobank übernimmt. Dieses war nach der wirtschaftlichen Schieflage der Ökobank vorübergehend an das genossenschaftliche Sanierungsinstitut BAG Hamm übertragen worden.

Die Ökobank-Genossenschaft, aus der die Bank ausgegliedert worden war, firmiert seither unter OekoGeno und verwaltet die Genossenschaft mit dem restlichen Eigenkapital. Nun wollen auch die beiden selbständigen Genossenschaften fusionieren. Hierzu erklärten die Vorstände der beiden Genossenschaften, dass wieder zusammen wachsen müsse, was zusammen gehöre. Dem vom Vorstand eingebrachten Antrag wurde mit großer Mehrheit zugestimmt.

Laut OekoGeno zielt die Fusion auf eine Bündelung der Kräfte auf dem Markt für ökologisch und sozial ausgerichtete Bankdienstleistungen ab. Daneben soll ein Abbau des noch aus den Bankgeschäften stammenden Verlustvortrages erreicht werden. Die Fusion der beiden Genossenschaften wird zum 1. Januar 2004 angestrebt. Damit entstünde mit über 30.000 Mitgliedern die weitaus größte ethisch-ökologische Bankgenossenschaft in Deutschland. Zur Vorbereitung der Fusion soll bereits in den nächsten Tagen ein Kooperationsvertrag von den Gremien der beiden Genossenschaften unterzeichnet werden.
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