12.11.07 Nachhaltige Aktien , Meldungen

12.11.2007: Aktien-News: Trotz schlechter Neunmonatszahlen: Windprojektierer Plambeck neue Energien AG prognostiziert Vorsteuergewinn für 2007 – Sprecher: „Große Linie umfasst Onshore- und Offshore-Windkraftprojekte“

Verkaufserlöse in zweistelliger Millionenhöhe sollen dem Windprojektierer Plambeck Neue Energien AG ein positives Ergebnis 2007 ermöglichen. Plambeck-Sprecher Rainer Heinsohn erklärte dazu gegenüber ECOreporter.de: „Wir gehen von einem Betriebsergebnis (EBIT) in Höhe 12 bis 16 Millionen Euro aus. Auch nach Steuern rechnen wir mit einem Gewinn“ Die Evelop, ein Tochterunternehmen des niederländischen Konzerns Econcern, übernimmt nach Angaben von Plambeck die Mehrheit in der Projektgesellschaft für das Offshore-Windkraftprojekt „Gode Wind I“. Mit dem Erlös aus dem Verkauf wird Plambeck den Angaben zufolge das prognostizierte Jahresergebnis erreichen.

Wie Heinsohn im Gespräch mit ECOreporter.de weiter ausführt, hat Plambeck nur noch einen kleinen Minderheitenanteil am Projekt Gode Wind I. Zum Investitionsvolumen des Windparks und dem Anteil davon, der auf sein Unternehmen entfällt, kann der Sprecher nichts sagen: „Dazu gibt es noch keine Prognosen.“ Die Cuxhavener Windkraftspezialisten wollen sich seinen Angaben zufolge in der Zukunft ganz auf die Windenergie konzentrieren. Heinsohn: „Unsere große Linie für die weitere Entwicklung umfasst Onshore Windkraftprojekte in Deutschland, das Repowering bestehender Windparks in Deutschland und die Fortsetzung unserer Expansion ins Ausland. Aktuell unterhalten wir Joint Ventures in Ungarn, Bulgarien und der Türkei. Wir schauen uns zudem laufend andere ausländische Märkte an, und prüfen, ob die Rahmenbedingungen für Windenergievorhaben erfüllt sind. Der zweite große Bereich betrifft die Weiterarbeit an unseren Offshore-Windkraft-Projekten. Da werden wir wie bisher im entscheidenden Moment finanzstarke Partner suchen, um die Vorhaben zu realisieren.“

Plambeck legte ferner seine aktuellen Neunmonatszahlen vor: Im Konzern wurde zum Stichtag 30. September ein EBIT von minus 2,6 Millionen Euro erwirtschaftet, nach minus 3,5 Millionen Euro im Vorjahr. Die Gesamtleistung belief sich auf 31,2 Millionen Euro (Vorjahr 50,5 Millionen Euro). Sie setzt sich laut Plambeck aus Umsatzerlösen in Höhe von 26,5 Millionen Euro (Vorjahr 47,2 Millionen Euro), Bestandsveränderungen von 1,3 Millionen Euro (Vorjahr 1,7 Millionen Euro) und sonstigen betrieblichen Erlösen von 3,4 Millionen Euro (Vorjahr 1,6 Millionen Euro) zusammen.

Den Fehlbetrag führt Plambeck darauf zurück, dass in den ersten drei Quartalen 2007 weniger Windpark-Projekte realisiert wurden als im Vorjahr. Derzeit befänden sich vier Windpark-Projekte, in denen Windenergieanlagen mit einer Nennleistung von zusammen 51,8 Megawatt (MW) errichtet würden, in Bau. Sie würden sich im Wesentlichen aber erst in 2008/2009 in Umsatz und Ergebnis niederschlagen. Zusätzlich liegen Plambeck demnach Genehmigungen für weitere fünf Projekte mit 30 MW zu installierender Nennleistung in Deutschland onshore vor.

Im ungarischen Joint Venture der Plambeck werden laut der Meldung neun Windpark-Projekte mit einer geplanten Nennleistung von bis zu 260 MW bearbeitet.

Plambeck Neue Energien AG: ISIN DE000A0JBPG2 / WKN A0JBP
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