12.01.04 Erneuerbare Energie

12.1.2004: Bundesamt für Strahlenschutz bezieht nur noch Ökostrom

Seit dem 1. Januar 2004 bezieht das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) seine elektrische Energie ausschließlich aus erneuerbaren Energiequellen. Das berichtet das Amt in einer Pressemitteilung. Der Kohlendioxid-Ausstoß durch die Behörde verringere sich dadurch um knapp 2000 Tonnen jährlich. Die eingesparte Menge Treibhausgas entspreche der Menge, die durch den Jahresstromverbrauch von etwa 1700 Menschen entstehe.

Das BfS wird eigenen Angaben zufolge gemeinsam mit dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) sowie Umweltbundesamt (UBA) und Bundesamt für Naturschutz (BfN) mit Ökostrom beliefert, der aus Wasserkraftwerken in Österreich und Italien stamme. Bis Ende 2006 werde eine Verringerung des Kohlendioxid-Ausstoßes um über 22.000 Tonnen erreicht.

Das Amt hat seinen Anbieter von Ökostrom in einem europaweit ausgeschriebenen Vergabeverfahren ermittelt. Entscheidend soll neben dem Angebotspreis insbesondere der Umfang der Kohlendioxid-Minderung gewesen sein. Das Amt nennt den Namen des Anbieters, der den Zuschlag erhalten hat, in der Pressemitteilung aber nicht.

Die Bundesregierung will den Anteil der erneuerbaren Energien an der gesamten Stromversorgung bis zum Jahr 2010 auf mindestens 12,5 Prozent und bis zum Jahr 2020 auf mindestens 20 Prozent steigern und dadurch den Kohlendioxid-Ausstoß senken.
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