12.05.04 Nachhaltige Aktien , Meldungen

12.5.2004: versiko AG senkt Jahresverlust und praktiziert Schmalspurkommunikation

Die versiko AG hat im Geschäftsjahr 2003 einen Verlust von 1,64 Millionen Euro verbucht. Wie der Düsseldorfer Finanzdienstleister mitteilt, lag der Fehlbetrag damit erheblich unter dem des Vorjahres, als das börsennotierte Unternehmen ein Minus von 16,35 Millionen Euro zu verkraften hatte. In seinem Bericht zum abgelaufenen Geschäftsjahr betreibt das Düsseldorfer Unternehmen im übrigen die gewohnte Schmalspurkommunikation: Zahlen zum Umsatz fehlen ebenso wie Angaben zu Vorsteuergewinn, Margen, Schuldenstand oder Abschreibungen.
Das Ergebnis sei vor allem durch die Insolvenz der BFI-Bank Würzburg/Dresden belastet worden, so versiko weiter. Diese habe zu Abschreibungen auf Festgelder und Aktien von insgesamt 1,44 Millionen Euro geführt.

Immerhin weist man auf den gegenüber dem Vorjahr wieder positiven Cash Flow von 310.000 Euro hin (finanzwirtschaftlicher Überschuss; 2002: minus 1,99 Millionen). Dieser sei das Ergebnis der in 2003 durchführte Restrukturierung des Vertriebs und des strengen Kostenmanagements, berichtet versiko. Wenig konkret ist darüber hinaus nur von "eindeutig positiven Ergebnissen im operativen Bereich" die Rede. Der Geschäftsbericht der AG stand am Nachmittag (12.5.04; 15:00) noch nicht auf der des Unternehmens-Homepage zur Verfügung.

Abschließend berichtet versiko über das erste Quartal 2004. Hier sei ein Umsatzplus von 28 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen. Konkrete Zahlen mögen die Düsseldorfer Vermögensberater auch dazu nicht veröffentlichen.

versiko AG: ISIN DE0005408686 / WKN 540868
Nach oben scrollen
ECOreporter Journalistenpreise
Anmelden
x