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12.9.2006: Spanischer Rotorenhersteller baut ersten Offshore-Windpark in Italien

In den Gewässern vor der südostitalienischen Küste will der spanische Windrotorenhersteller Gamesa SA einen Hochseewindpark bauen. Wie das Unternehmen mitteilte, soll die Anlage 10 bis 20 Kilometer vom Festland entfernt in einem Küstensaum der Provinz Apulien entstehen. Mit Tiefen von höchstens 20 Metern biete dieser Standort die besten Voraussetzungen für das Projekt, das auf eine Leistung von zunächst 300 Megawatt gebracht werden soll. Allerdings wird eine Ausweitung der geplanten Kapazitäten in Erwägung gezogen. Dies hänge unter anderem von den Ergebnissen weiterer Machbarkeits- beziehungsweise Verträglichkeitsstudien ab, so das Unternehmen. Gamesa plant in dem Projekt den Angaben zufolge Turbinen mit einer Leistung von je vier Megawatt einzusetzen. Es sei noch unklar, ob die Anlagen im eigenen Haus neu entwickelt oder von einem anderen Hersteller zugekauft würden. In Apulien sei ein größerer Teil der momentan in Italien an Land betriebenen Windparkprojekte errichtet worden, hieß es weiter. Die Region sei bereits mit leistungsfähigen Stromversorgungsnetzen ausgestattet.

Gamesa Corp. Tecnologica S.A.: ISIN ES0143416115 / WKN A0B5Z8
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