13.11.03

13.11.2003: Meldung: Energie Baden-Württemberg AG (EnBW): Moody´s senkt Langfristrating - Weiter A-Kategorie

Moody´s senkt das Langfristrating von A2 auf A3

EnBW behält Rating in der A-Kategorie

Ratingentscheidung spiegelt erfolgreichreichen Konsolidierungskurs wider

Karlsruhe. Nach der von der international renommierten Ratingagentur Moody´s durchgeführten Überprüfung der Bonität der EnBW Energie Baden-Württemberg AG behält das Unternehmen ein Rating in der A-Kategorie. Das Langfristrating wurde um eine Stufe von A2 auf A3 gesenkt, wobei der Ausblick auf "negative" bleibt. Das Kurzfristrating wurde ebenfalls um eine Stufe von Prime-1 auf Prime-2 gesetzt. Mit der heutigen Ratingentscheidung ist die im Juli 2003 angekündigte Überprüfung des Ratings der EnBW abgeschlossen. Diese hatte Moody´s nach den damals bekanntgewordenen Einmalbelastungen für erforderlich gehalten.

Moody´s begründet die Herabstufung mit der Verschlechterung des Geschäfts- und Finanzrisikoprofils der EnBW, die sich aufgrund der erheblichen Investitionen des früheren Managements insbesondere in Nicht-Kerngeschäftsfelder in den vergangenen Jahren ergeben hat. Trotz des hieraus resultierenden höheren Verschuldungsniveaus bescheinigt Moody´s der EnBW jedoch ein starkes Liquiditätsprofil.

Zugleich honoriert Moody`s mit der Vergabe eines Ratings in der A-Kategorie ausdrücklich die Anstrengungen des neuen Vorstands bei den eingeleiteten Konsolidierungs- und Sanierungsmaßnahmen. Hervorgehoben werden in diesem Zusammenhang insbesondere die Reduzierung der Kosten im Rahmen des Top Fit-Programms, die klare Fokussierung des Unternehmens auf das Kerngeschäft und die geplante Verbesserung der Kapitalstruktur. Der neue Vorstand sieht sich in seiner Absicht bestärkt, das Unternehmen durch diese Maßnahmen auch langfristig im A-Bereich zu positionieren. Er wertet dieses Rating als ganz großen Erfolg und als Vertrauensbeweis wie auch Beleg für die Wichtigkeit und Richtigkeit der eingeschlagenen Strategie der Konsolidierung und Sanierung des Konzerns. Vorstandsvorsitzender Prof. Dr. Utz Claassen: "Die EnBW wird das Vertrauen in ihre Fähigkeiten voll bestätigen."
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