13.01.03

13.1.2003: Cargolifter-Aktionäre müssen weiter auf ihr Rettungsgeld warten

Wie Rolf-Dieter Mönning, Insolvenzverwalter des Luftschiffbauers Cargolifter AG (WKN 540261), in einem Aktionärsbrief mitteilte, sollen die Aktionäre ihr Rettungsgeld schnell und unbürokratisch zurück erhalten. Diese Rückzahlung war ihnen vertraglich zugesichert worden, als im Herbst ein letzter Versuch gemacht wurde, durch neue Aktionärseinzahlungen die Insolvenz zu überwinden. Da statt der erforderlichen 20 Millionen Euro hierbei nur 1,4 Millionen Euro auf das Treuhandkonto eingingen, scheiterte der Versuch.

Nun muss der Aufsichtsratsvorsitzende die Rückzahlung anweisen. Wie Mönning mitteilte ist allerdings noch nicht bekannt, welche Aufträge der Aufsichtsrat an Anwälte, Notare, Aktionärsbetreuer und andere erteilt hat. Nach dem Treuhandvertrag könnten die Kosten dafür von der Rücküberweisung abgezogen werden.

Auch die Aktionärsinitiative Zukunft-in-Brand war mit dem Versuch gescheitert, Rettungsgeld für eine so genannte Wandelschuldverschreibung einzuwerben. Laut einem Bericht der Financial Times Deutschland will diese Initiative jetzt die auf einem Treuhandkonto einbezahlen Beträge von angeblich knapp 0,5 Millionen Euro bis auf 0,25 Prozent Rechtsanwaltsgebühren zurückzahlen.
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