13.01.03

13.1.2003: Österreich: Ökostromgesetz tritt in Kraft

In Österreich gibt es seit Beginn des Jahres bundesweit einheitliche Einspeisevergütungen für neue Ökostromanlagen, das berichtet die Österreichische Energieverwertungsagentur (E.V.A).. Mittels der neuen Regelung würden Anlagen gefördert, die Strom auf Basis der erneuerbaren Energieträger Wind, Sonne, Erdwärme, Biomasse, Abfall mit hohem biogenem Anteil, Deponiegas, Klärgas und Biogas erzeugten.

Die höchsten Fördersätze sieht das neue Gesetz für elektrische Energie aus Photovoltaikanlagen vor, Solarstrom aus Anlagen mit einer Leistung bis 20 Kilowatt peak soll den Angaben zufolge mit 60 Cent pro Kilowattstunde vergütet werden; bei Anlagen mit einer höheren Gesamtleistung sinke der Satz auf 47 Cent/kWh. Die Entgelte für Strom aus anderen regenerativen Quellen gibt die E.V.A. wie folgt an:

- Kleinwasseranlagen: zwischen 3,15 und 6,25 Cent/kWh;
- Biogas: 10, 30 bis 16,50 Cent;
- Deponie- und Klärgas: 3 beziehungsweise 6 Cent/kWh;
- Windkraft (Neuanlagen): 7,80 Cent/kWh;
- Geothermie: 7,00 Cent/kWh;
- Feste Biomasse und Abfälle mit hohem biogenem Anteil: 3 bis 16 Cent/ kWh.

Das Fördersystem werde über eine Umlage finanziert : Die Endverbraucher von elektrischer Energie müssten pro Kilowattstunde einen Aufpreis von 0,005 Cent (Strom aus Kleinwasseranlagen) bis maximal 0,123 Cent (sonstige Ökostromanlagen) bezahlen, so die Energieverwertungsagentur.
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