13.01.05

13.1.2005: Meldung: Dr?gerwerk AG: Standortsicherung der Dr?ger Medical in L?beck weiter offen

IG Metall Frankfurt fordert ?berraschend Fristverl?ngerung zur Standortsicherung der Dr?ger Medical in L?beck / 96,4 Prozent der befragten IG-Metall-Mitglieder der Dr?ger Medical stimmen Ma?nahmenpaket zu

L?beck, 12.1.2005 –

Wie die Dr?gerwerk AG, L?beck, mitteilt, hat der Frankfurter IG Metall-Hauptvorstand zwei Tage vor Ablauf der vereinbarten Erkl?rungsfrist am 12.1.2005 den Dr?ger-Vorstand aufgefordert, einer einw?chigen Fristverl?ngerung für die Entscheidung zu dem verhandelten Ma?nahmenpaket zuzustimmen. Andernfalls w?rde der am 14. Dezember in L?beck abgeschlossene Tarifvertrag abgelehnt werden.

F?r Ingo Gensch, Personalvorstand Dr?gerwerk AG, ist diese ?berraschende Forderung der IG Metall ?u?erst unverst?ndlich, zumal sich die betriebliche und die Tarifkommission K?ste mit dem Vorgang bereits vor Weihnachten zustimmend befasst h?tten. Dar?ber hinaus seien das Verhandlungsergebnis und seine Konsequenzen ausf?hrlich durch die IG Metall kommuniziert und in der Presse bekannt gegeben worden. Dass dies ohne die Billigung der IG Metall Frankfurt geschehen sein sollte, sei daher kaum vorstellbar, so Ingo Gensch weiter. Ebenfalls nicht nachvollziehbar sei, dass die IG Metall Frankfurt - bei absehbaren Terminschwierigkeiten - nicht fr?hzeitiger auf die verabredete Erkl?rungsfrist reagiert habe.

Die am 11.1.2005 abgeschlossene Befragung der IG-Metall-Mitglieder unter den Besch?ftigten der Dr?ger Medical hat eine gro?e Zustimmung zum Ma?nahmenpaket erhalten: 96,4% der Befragten stimmten den Vereinbarungen zu.

Um den Verhandlungserfolg im Interesse der Mitarbeiter, des Unternehmens Dr?ger Medical, der Stadt L?beck und des Landes Schleswig-Holstein nicht aufs Spiel zu setzen, hat sich der Dr?ger-Vorstand nunmehr bereit erkl?rt, eine Fristverl?ngerung bis zum 19. Januar 2005, 18 Uhr, zu gew?hren.

Gleichzeitig wird jedoch jegliche Ver?nderung des Inhaltes der im Dezember mit der Verhandlungskommission der IG Metall erzielten Vereinbarung abgelehnt. "Wir weisen erneut ausdr?cklich darauf hin", so Ingo Gensch, "dass wir bei einer Ablehnung oder bei einem Wunsch auf erg?nzende, erneute Verhandlungen durch die IG Metall die von uns für diesen Fall vorgesehene Alternative unverz?glich realisieren."

Quelle: Unternehmen
Nach oben scrollen
ECOreporter Journalistenpreise
Anmelden
x