13.12.02

13.12.2002: EVN hat 2001/2002 mehr Gas und Strom verkauft - verstärktes Engagement in verwandten Geschäftsfeldern

Der niederösterreichische Energieversorger EVN AG (WKN 878279) hat sein Ergebnis für das Geschäftsjahr 2001/02 vorgelegt. Das Unternehmen hat demnach seinen Stromverkauf um 10,9 Prozent gesteigert - auf insgesamt 8623,9 Gigawattstunden. Außerdem hat es dem Bericht zufolge 43,4 Prozent mehr Gas verkauft als im Jahr zuvor. Der Umsatz sei um 9,8 Prozent auf 1,114 Milliarden Euro geklettert, heißt es weiter. Das Betriebsergebnis habe bei 127,9 Millionen Euro (ein Plus von 5,7 Prozent), das Vorsteuerergebnis bei 137,6 Millionen Euro (plus 8,9 Prozent) gelegen. Das Jahresergebnis weist einen Zuwachs von 1,9 Prozent auf und beträgt 89,5 Millionen Euro. Die Dividende soll unverändert bei 70 Cent je Aktie bleiben.

Im Kapitel Ausblick wird EVN-Generaldirektor Rudolf Gruber zitiert: "Trotz schwieriger Umfeldbedingungen ist es der EVN im Geschäftsjahr 2001/02 gelungen, das operative Ergebnis gegenüber dem Vorjahr zu verbessern. Der starke Margendruck im Energiegeschäft wird sich in Zukunft allerdings tendenziell weiter fortsetzen. Die Bedeutung von Ergebnisbeiträgen aus neuen Geschäftsfeldern wird zunehmen."

Die EVN will auf dem liberalisierten Strommarkt durch Kooperationen im Strom- und Gasgeschäfts bestehen. Von Zusammenlegungen erhofft sie sich "erhebliche Synergien und Skaleneffekte". Außerdem will das Unternehmen verstärkt in verwandten Geschäftsbereichen tätig werden. In diesem Zusammenhang erwähnt Gruber den "gelungenen Einstieg in die Wasserwirtschaft" sowie eine kurz vor der Fertigstellung stehende "thermische Abfallverwertungsanlage in Dürnrohr".
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