13.12.04

13.12.2004: Meldung: Münchener Rückversicherungs AG: Entsprechenserklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex

PRESSEMITTEILUNG VOM 10. DEZEMBER 2004

Entsprechenserklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex

Die Münchener Rück entspricht ab 2005 sämtlichen Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex, mit einer Ausnahme: Sie wird die Vorstandsvergütungen nicht individuell ausweisen, weil sie einen solchen Ausweis nicht für sachgerecht hält. Die Münchener Rück wird allerdings im Geschäftsbericht 2004 die Vergütungsstruktur des Vorstands einschließlich der Zahlenangaben, darunter auch die Pensionsverpflichtungen, detaillierter darstellen und aufschlüsseln als bisher.

Dr. Nikolaus von Bomhard, Vorsitzender des Vorstands: „Wir entsprechen damit dem Interesse der Investoren und Aktionäre an Transparenz. Für ihre Investitionsentscheidungen sollen sie das Verhältnis zwischen Leistung und Vergütung des Vorstands beurteilen können. Dafür benötigen und erhalten sie von uns vertiefte Informationen über den Vorstand als Kollegialorgan.“

Die Information zur Vergütungsstruktur, bereits ab heute auf der Homepage der Gesellschaft abrufbar, ist in der Anlage beigefügt; der Geschäftsbericht 2004 wird am 15.3.2005 vorgelegt.

Hinweis an die Redaktionen:
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Rainer Küppers (Telefon: 089/3891-2504) oder Regine Kaiser (Telefon: 089/3891-2770).

München, den 10. Dezember 2004

Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft
gez. Dr. von Bomhard gez. Rainer Küppers

Die Vergütungsstruktur des Vorstands der Münchener Rück AG

Die Vorstandsvergütung setzt sich aus verschiedenen Komponenten zusammen, wie sie in der folgenden Tabelle aufgeführt sind.


Bei 100%iger Zielerreichung (Jahresbonus, Mittelfristiger Incentive-Plan) und 35%iger Aktienkurssteigerung (Langfristiger Incentive-Plan) stellen sich die Anteile der einzelnen Komponenten wie folgt dar: Grundvergütung ca. 33 %, Jahresbonus ca. 29 %, Mittelfristiger Incentive-Plan ca. 14 % und Langfristiger Incentive-Plan ca. 24 %.

Für die Wertsteigerungsrechte aus dem Langfristigen Incentive-Plan wird hierbei ein rechnerischer Wert zum Zeitpunkt der Gewährung zugrunde gelegt, der nur eine finanzmathematische Größe darstellt. Ob und wann die Wertsteigerungsrechte ausgeübt werden können, steht bei Zuteilung nicht fest. Die Ausübung und der Erlös hängen von der Aktienkursentwicklung, dem Ausübungskurs und dem Ausübungstag ab. Bisher konnten bedingungsgemäß nur aus dem zum 1.7.1999 aufgelegten Plan Wertsteigerungsrechte ausgeübt werden.


Jahresbonus, Mittelfristiger Incentive-Plan und Langfristiger Incentive-Plan bilden zusammen ein ausgewogenes Anreizsystem.

Vergütungen aus Mandaten sind an die Gesellschaft abzuführen bzw. werden im Rahmen der Verdienstabrechnung in Abzug gebracht; ausgenommen sind lediglich Vergütungen aus rein persönlichen Mandaten.

Für die Pensionsanwartschaft beginnt der Versorgungsgrad bei 30 % und kann maximal 60 % der jährlichen Grundvergütung erreichen.

Entsprechend den Empfehlungen des Kodex umfasst die Gesamtvergütung der Vorstandsmitglieder somit fixe und variable Bestandteile, wobei sämtliche Vergütungsanteile für sich und insgesamt angemessen sind. Kriterien für die Angemessenheit der Vergütung bilden insbesondere die Aufgaben des jeweiligen Vorstandsmitglieds, seine persönliche Leistung, die Leistung des Vorstands insgesamt sowie die wirtschaftliche Lage, der Erfolg und die Zukunftsaussichten des Unternehmens unter Berücksichtigung seines Vergleichsumfelds.

Die Vergütung von Herrn Phelan, der Mitglied des Vorstands und zugleich President, Chief Executive Officer und Chairman of the Board der American Re Corporation ist, weicht von dieser Struktur ab. Er hat gesonderte Bezügevereinbarungen; der weit überwiegende Teil seines Einkommens ergibt sich in den USA.

Stand: 9.12.2004
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