13.12.04 Erneuerbare Energie

13.12.2004: Neues Verfahren soll Silicium-Verbrauch bei Solarzellen-Produktion drastisch verringern

Ein vom Solar-Forscher Professor Martin Green, Träger des Alternativen Nobelpreises, entwickeltes Verfahren, will laut einer Unternehmensmeldung die CSG Solar AG erstmals industriell nutzen. Nach ihren Angaben lässt sich durch dieses so genannte Dünnschicht-Verfahren der Einsatz des auf dem Weltmarkt knappen Beschichtungsmaterials Silicium um das Dreihundertfache verringern. Nun werde das Unternehmen aus Australien 2005 im sachsen-anhaltinischen Wolfen-Thalheim für 40 Millionen Euro ein Werk zur Herstellung von Solar-Zellen errichten. Die dort gefertigten Module sollen eine Stromausbeute erreichen, die bei 75 Prozent bisher üblicher Zellen liegt. Zu den Gesellschaftern gehört den Angaben zufolge unter anderem der Solartechnik-Spezialist Q-Cells.

Bildhinweis: Die Nachfrage nach Solarmodule wächst: Solarsiedlung in Freiburg / Quelle: Solarsiedlung Freiburg GmbH
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